Die kleine Hand des Gesetzes

Fraubrunnen

Einen Morgen lang konnten Kinder spielerisch lernen, wie der Alltag der Kriminalpolizei aussieht.

Verbrecher aufgepasst: Die Kinder in Aktion.

(Bild: Walter Pfäffli)

Fraubrunnen hat einen neuen Sheriff im Dorf. Oder besser gesagt: 18 neue Sheriffs. Im Rah­men des diesjährigen Ferienplausches, den der Elternverein ETC diese Woche organisiert hat, erhielten Kinder aus der Gemeinde einen ganzen Morgen lang einen Einblick in die Welt der Kriminalpolizei.

Von der Spurensicherung bis hin zum Parcours in Schutzwesten erfuhren sie, wie es sich in der Haut eines Polizisten anfühlt.

Vielfältiger Ferienplausch

Die Frühlingsferien sind fast vorbei. Für die daheimgebliebenen Kinder stehen im Rahmen des Ferienplausches verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. Ob mit dem Flugzeug über das Seeland fliegen, Pony reiten, kochen, Alpaka-Trekking oder Zauberunterricht. Für alle 3- bis 13-jährigen Kinder aus der Gemeinde ist etwas dabei. Dieses Jahr war auch die Kriminalpolizei mit dabei.

Mädchen gegen Jungs

Der Morgen beginnt damit, dass sich die Mädchen und Jungs in Gruppen aufteilen. Mit verschiedenen Aktivitäten werden dann Punkte gesammelt. Die Mädchen nennen ihr Team selbstbewusst «Die Besten». Die Jungs nennen sich «Edelweiss».

Dann geht es auch schon zum Hindernisparcours. Von den jüngeren Teilnehmern sind in den übergrossen Schutzwesten gerade einmal Arme und Augen zu sehen. Sie meistern den Lauf dennoch gekonnt. Am Ende der Übung steht eine Schiessübung an. Enttäuscht sind die meisten, dass sie nur mit Tennisbällen werfen dürfen. «Ich hätte so gerne eine Pistole in den Händen gehalten», sagt der 10-jährige Louis.

Von dort geht es weiter zur Spurensicherung, wo die Kinder auf lernen, was ein Tatort alles hergibt. Die Mädchen absolvieren die Aufgaben konzentrierter. Die Jungs testen derweil, was sie vor der Polizei alles dürfen. «Verhaften Sie ihn, er nervt», scherzen sie untereinander. Deshalb ist es auch keine Überraschung, dass die Mädchen gewinnen. Auf die Frage, wer sich vorstellen könnte, später einmal zur Polizei zu gehen, melden sich dann auch deutlich mehr Mädchen. Anna (9) hat heute noch nicht genug gesehen: «Ich will auf Streife gehen und mehr Action erleben.» Die Verbrecher von morgen sollten sich definitiv vor ihr in Acht nehmen.

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