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Die Hauptschlagader des Berner Bahnhofs

Hinter einem grossen gelben Tor am Berner Bollwerk verbirgt sich der nicht öffentliche Bereich des Hauptbahnhofs. Was sich hinter den Kulissen des Verkehrsknotenpunkts abspielt.

Christian Häderli
Blick hinter die Kulissen: Einer der Hauswarte zeigte uns den nicht öffentlichen Bereich des Bahnhofs Bern, der hinter dem grossen gelben Tor am Bollwerk beginnt. Video: Christian Häderli

Ein ungewohnt schöner Dezembermorgen, die Sonne hat den Nebel besiegt. Draussen ist es hell und kalt, drinnen dunkel und warm: Ein grosses gelbes Tor trennt am Berner Bollwerk zwei verschiedene Welten.

Wer durch das Tor hineintritt oder fährt, dem erschliesst sich ein unterirdisches Labyrinth. Von hier aus gibt es Tunnels, Stollen, Treppenhäuser und Liftschächte, die an fast jeden beliebigen Ort des Berner Bahnhofs führen: Zu allen Perrons, zum RBS-Bereich, zum Treffpunkt, zum Reisezentrum im ersten Stock. Ein Tunnel führt gar unter allen Gleisen hindurch, nach hinten bis zu jenem Bahnhofsbereich, den Berner die «Welle» nennen.

Der nicht öffentlich zugängliche Bereich des Bahnhofs ist dessen eigentliche Hauptschlagader. Von hier aus werden alle Läden beliefert, die im Bahnhof eingemietet sind. Das Tunnelnetzwerk ist der Ausgangspunkt für Reinigungs- und Instandhaltungsequipen, die das Bahnhofareal instand halten.

Wird wegen eines Notfalls im Bahnhof die Ambulanz aufgeboten, fährt diese ebenfalls durch das grosse gelbe Tor hinein, um von dort aus in Richtung Bahnhofshalle oder Perrons auszurücken.

Nicht zuletzt dient das Reich, das sich hinter dem gelben Tor verbirgt, als grosse Abfallsammelstelle: Ungefähr 50'000 Tonnen Abfall häufen sich im Berner Bahnhof pro Monat an. Hier wird dieser sortiert, gelagert und abtransportiert.

Wer die Stollen mit dem Lastwagen befährt, muss ein geübter Lenker sein: Die meisten Anlieferungstunnels sind eng, der Eingang dient gleichzeitig als Ausgang. Das bedeutet: Die Lastwagen müssen im Anlieferungsbereich gewendet werden.

Wer dies geschafft hat, dem öffnet sich das grosse gelbe Tor und gibt den Weg frei. Raus aus der Dunkelheit des Stollens. Rein in den hellen, freundlichen Dezembermorgen.

Was sich hinter dieser Tür im Berner Inselspital verbirgt, erfahren Sie im letzten Bericht unserer Serie: Die Adventstür vom 24. Dezember.
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Was haben Steuerverwaltung und Archäologischer Dienst gemeinsam – ausser dass sie sich den Personaleingang teilen? Hier gehts zur Adventstüre vom 21. Dezember.
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Der Hintereingang des Stadttheaters führt in den dreistöckigen Backstage-Bereich. Dahinter herrscht vor einer Aufführung emsiges Treiben. Hier gehts zur Adventstüre vom 20. Dezember.
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Hinter der Türe des Autobahnwerkhofs herrscht Hochbetrieb, wenn es draussen eiskalt ist. Hier gehts zur Adventstüre vom 19. Dezember.
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Hinter der Metalltüre neben den Papageientauchern befindet sich die Tierarztpraxis des Tierparks Bern. Hier gehts zur Adventstüre vom 18. Dezember.
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Hinter dieser versprayten Holztür verbirgt sich das innere des Berner Blutturms. Der Name des Turms verheisst Gefährliches. Jonas Schütz der Turmmeister klärt auf. Hier erfahren Sie mehr zur Adventstüre vom 17. Dezember..
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Raphael Moser
Hinter einem grossen gelben Tor am Berner Bollwerk verbirgt sich der nicht öffentliche Bereich des Hauptbahnhofs. Was sich hinter den Kulissen des Verkehrsknotenpunkts abspielt. Hier erfahren Sie mehr zur Adventstüre vom 16. Dezember..
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Hinter diesem Gittertor erklärt der Klärwerkmeister Hans Stucki wie die ARA Langnau funktioniert. Hier erfahren Sie mehr zur Adventstüre vom 15. Dezember..
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Hinter diesem Tor, wie man es auch in anderen Industriebetrieben und bei Autogaragen antrifft, wird nicht etwa mit grobem Stahl oder Öl gearbeitet. Was die Roviva Roth & Cie dahinter produziert, erfahren Sie hinter der Adventstüre vom 14. Dezember.
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Beat Mathys
Hinter diesem Zaun zwischen Lorrainbrücke und Hodlerstrasse befindet sich die älteste Drogenanlaufstelle der Welt. Das «Fixerstübli» ist mehr als ein Ort, an dem sich Süchtige einen staatlich tolerierten Schuss setzen können: Die Adventstüre vom 13. Dezember.
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Diese Tür ohne Falle macht es deutlich: Eintreten für unbefugte nicht erwünscht. Wer dahinter sitzt und das sie dort tut, erfahren Sie hinter der Adventstüre vom 12. Dezember.
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In der Rechtsmedizin werden jährlich rund 280 Leichen untersucht. Und meist lüftet sich hinter dieser Tür auch das letzte Geheimnis... Hier gehts zur Adventstüre vom 11. Dezember.
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Die Liquid Biobank des Inselspitals ist ein Archiv für Gewebe und Blutproben. Was sich hinter der blauen Türe verbirgt, lesen Sie hier: Adventstüre vom 10. Dezember.
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Hinter dieser Tür in Ostermundigen backen fleissige Hände Weihnachtsleckereien. Wie die Bären auf die Lebkuchen kommen, lesen Sie hier: Adventstüre vom 9. Dezember.
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In Löwenberg bei Murten findet man im Wald den Eingang zu einem alten Infanteriebunker. Was sich darin befindet, lesen Sie hier: Adventstüre vom 8. Dezember
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Mitten in der Stadt Bern verbirgt sich ein mehrere Hundert Meter langer Stollen. Welch beeindruckendes Bijou sich hinter der Tür befindet, lesen Sie hier: Adventstüre vom 7. Dezember.
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Der Samichlous und der Schmutzli haben uns in ihrem Waldhaus im Inselwald bei Niederwangen empfangen. Wie im Innern des Häuschens aussieht, lesen Sie hier: Adventstüre vom 6. Dezember.
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Beat Mathys
Hinter dieser Tür im Bremgartenwald befindet sich das Camp dreier Waldmenschen. Wieso auf die Annehmlichkeiten eines Stadtlebens verzichten und in den Wald ziehen? Dazu erfahren Sie mehr hier: Adventstüre vom 5. Dezember.
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Raphael Moser
Diese Tür befindet sich in der Gärtnerei Ellenberger und Fuhrimann in der Berner Altstadt. Dahinter reiht sich Blumenbeet an Blumenbeet – fünfzig Meter den Hang hinab, wie Sie hier lesen können: Adventstüre vom 4. Dezember.
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Beat Mathys
Hinter dieser Tür in Port bei Biel liegt das Reich von Claudia Schuler. Sie arbeitet hier als Schleusenwärterin. Wie es in ihrem Kabäuschen aussieht, und warum sie im Winter wenig zu tun hat, lesen Sie hier: Adventstüre vom 3. Dezember.
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Beat Mathys
Kurz vor 5 Uhr hebt sich das erste Tor des Tramdepots Bolligenstrasse in Bern. Wer hat den Schlüssel? Lesen Sie es hier: Adventstüre vom 2. Dezember
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