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Die Gürbe wird immer eine Gefahr darstellen

Die Gürbe hat schon für manches Unglück gesorgt. Wie Historikerin Melanie Salvisberg aufzeigt, haben Hunderte Millionen Franken nichts daran geändert, dass der Fluss kaum zu bändigen ist.

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Johannes Reichen

Vor den Bergen in der Ferne liegt Nebel. Blass scheint die Sonne durch, in den Bäumen rauscht der Wind. Ein Wintertag bei Wattenwil, die Gürbe plätschert talwärts, sie ist ein braves Flüsslein. «Man kann sich kaum vorstellen, dass das nicht immer so ist», sagt Melanie Salvisberg und sucht sich im Flussbett einen Weg über die Steine ans Ufer. Die Historikerin und Geografin weiss: Das Flüsslein kann auch ein wildes Monster sein.

Berner Zeitung

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