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Die Gürbe wird immer eine Gefahr darstellen

Die Gürbe hat schon für manches Unglück gesorgt. Wie Historikerin Melanie Salvisberg aufzeigt, haben Hunderte Millionen Franken nichts daran geändert, dass der Fluss kaum zu bändigen ist.

15. Mai 1999:  Im Belpmoos treten die Gürbe (Halbkreis) und die Aare über  die Ufer und sorgen für eine verheerende Überschwemmung. Es ist eine von vielen in der Geschichte der Gürbe.
15. Mai 1999: Im Belpmoos treten die Gürbe (Halbkreis) und die Aare über die Ufer und sorgen für eine verheerende Überschwemmung. Es ist eine von vielen in der Geschichte der Gürbe.
STR (Keystone)
Melanie Salvisberg beim Rechen in der Aufschütte Wattenwil.
Melanie Salvisberg beim Rechen in der Aufschütte Wattenwil.
Beat Mathys
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Vor den Bergen in der Ferne liegt Nebel. Blass scheint die Sonne durch, in den Bäumen rauscht der Wind. Ein Wintertag bei Wattenwil, die Gürbe plätschert talwärts, sie ist ein braves Flüsslein. «Man kann sich kaum vorstellen, dass das nicht immer so ist», sagt Melanie Salvisberg und sucht sich im Flussbett einen Weg über die Steine ans Ufer. Die Historikerin und Geografin weiss: Das Flüsslein kann auch ein wildes Monster sein.

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