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Die Energiewende ist nicht zonenkonform

Der Kanton Bern hat sich die Energiewende auf die Fahne geschrieben. Mit einem Holzschnitzel-Wärmeverbund will auch Bolligen einen Beitrag dazu leisten – und wird nun just vom Kanton gebremst.

Diese Scheune würde abgerissen, an ihrer Stelle entstünde die Wärmezentrale. Hier beginnt das Problem.
Diese Scheune würde abgerissen, an ihrer Stelle entstünde die Wärmezentrale. Hier beginnt das Problem.
Urs Baumann

Alle finden das Projekt gut. Grundsätzlich. Denn mit dem Wärmeverbund, der in Bolligen geplant ist, könnten umgerechnet 1000 Einfamilienhäuser mit erneuerbarer Energie beheizt werden. So liessen sich pro Jahr 1,8 Millionen Liter Heizöl sparen.

Fachleute schwärmen, dass Bolligen für ein solches Projekt geradezu prädestiniert sei: Das Dorf ist kompakt, zudem bestehen in den Quartieren bereits verschiedene kleinere Wärmeverbunde mit Ölheizungen, deren Kessel demnächst ersetzt werden müssen. Deshalb sei die Gelegenheit günstig, sie zu einem grossen Verbund zusammenzuschliessen. Geheizt würde mit Holz aus der Region, entsprechend kurz seien die Transportwege, erklärt Peter Strahm, Ingenieur und Mitglied der Spezialkommission für den Wärmeverbund Bolligen.

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