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Die Einzelgängerin in der Herde

Sternstunde Philosophie: Vor ihrem ersten Auftritt am Gurtenfestival denkt die Berner Songwriterin Pamela Méndez (23) über die Menschheit nach. Und über ihre ersten Erfahrungen als Herdentier.

Diese Augen: Sie schauen ihr Gegenüber zwar selten direkt an, aber wenn sie es tun, dann fühlt man sich ein bisschen ertappt und durchschaut. Ihre grossen grüngrauen Augen, die sind es, die bestechen auf den Promobildern der jungen Berner Musikerin Pamela Méndez.

Die Songwriterin hat in diesem Frühjahr ihre erste Platte veröffentlicht. Die elf Lieder sind mal lieblich, mal rau, ja sogar unbequem. Wie sie selber: «Ich verfüge über eine breite emotionale Spannweite.» Pamela Méndez hat bisher vor allem auf kleinen Bühnen gespielt. «Das hier ist eine völlig neue Erfahrung. Ich habe keine Vorstellung von dem, was mich erwartet», sagt sie vor dem Konzert. Sie albert mit der Fotografin herum, nervös scheint sie nicht zu sein. Vielleicht liegt das daran, dass sie jeden Morgen Yoga macht.

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