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Die Bilder vom längsten Stammtisch in Bern

Nach über drei Wochen Umbauzeit öffnet die Migros am Donnerstag an der Marktgasse eines der grössten Restaurants der Schweiz mit 600 Plätzen. Neu sind eine Lounge- und eine Familienzone sowie ein 13 Meter langer Tisch.

Seit 14 Jahren ist das Migros- Restaurant an der Marktgasse nach dem Umbau und der Eröffnung von 1963 in Betrieb. Jetzt wurde es in nur dreieinhalb Wochen für 3,5 Millionen Franken komplett umgebaut und vergrössert. «Da wir noch Raum dazumieten konnten, war es uns möglich, das Sitzangebot von 540 auf 600 Plätze zu erhöhen», sagt Martin Beyeler, Regionsgastronomieleiter. Nach seinen Angaben sind hier 48 Mitarbeitende beschäftigt. «Mit dem Ausbau konnten wir sogar vier neue Stellen schaffen», sagt Beyeler.

Durch den Umbau und die Vergrösserung ist das Migros-Restaurant zu einem der grössten Restaurants der Schweiz geworden. «Wir bedienen jeden Tag ungefähr 3500 Gäste», weiss Restaurant-Leiter Markus Röthlisberger. Jedes Jahr seien es über eine Million Menschen aus allen Schichten, die hier einkehrten. «Und in den letzten Jahren ist der Anteil der Touristen aus aller Welt markant angestiegen.»

13 Meter langer Tisch

Das neue Restaurant bietet neu vier Gastraumzonen: eine Lounge, eine Familienecke, einen Bereich für Kinder mit Lillibigs-Spielplatz und Lillibigs-Kindergeburtstags-Partytisch sowie einen 13 Meter langen Hochtisch, der sich als Stammtisch eignet. «Das ist der längste Treffpunkt der Stadt Bern», sagt Martin Beyeler .

Zusätzliche Kasse

Damit in der Selbstbedienungszone die Abläufe noch schneller und effizienter werden, wurde eine zusätzliche Kasse eingerichtet. Auch die ovalen Buffets haben die Handwerker erweitert. An einem neuen, zusätzlichen Buffet werden frische Fruchtsäfte, Smoothies, hausgemachter Eistee, Limonaden, geschnittene Früchte und Müesli sowie Dessertkreationen angeboten.

Wok-Gerichte aus Asien

Auch die Küche und die Buffets für warmes Essen wurden total erneuert und vergrössert. Neu ist ein Asiacounter, an dem extra angestellte asiatische Köche jeden Tag ein Wok-Gericht frisch zubereiten. Am morgigen Eröffnungstag gibts Paenang-Curry mit Tofu-Gemüse und Jasminreis. «An solch frisch zubereiteten Gerichten aus dem Wok werden unsere Gäste Freude haben», sagt Restaurant-Leiter Röthlisberger. Nach seinen Angaben ist aber auch das Salatbuffet eines der Highlights des Migros-Restaurants. «Unsere Auswahl ist noch grösser, frischer und knackiger – und das Preis-Leistung-Verhältnis noch besser», verspricht er. Aber auch die Brotauswahl mit 16 Sorten auf dem Frühstücksbuffet sei immer frisch, meint Röthlisberger.

WC nicht mehr gratis

Die Toiletten im 1. Stock des Migros-Restaurants gehören zu den beliebtesten der ganzen Berner Innenstadt. Und weil es im öffentlichen Raum zu wenig Toiletten gibt, werden sie auch entsprechend häufig frequentiert. «Jeden Tag verrichten hier bis zu 2800 Menschen ihr Geschäft», sagt Röthlisberger. Und dies gratis. Doch damit ist ab morgen Schluss: Jeder Toilettenbesuch kostet neu einen Franken, der jedoch im Restaurant angerechnet wird. Martin Beyeler: «Wir wollen nichts verdienen, doch wir geben jedes Jahr für Unterhalt und Personalkosten einige Hunderttausend Franken aus.»

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