Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Die Berner Strassen in Frauenhand

Der Frauenlauf hat Tradition und spricht Läuferinnen jeden Alters an.
Pascale Gehri (14, Utzenstorf) – Laufen für das Reiten«Ich habe ein eigenes Pferd, reite täglich. Ich besitze eine lokale Talentkarte, bin im Nachwuchsförderkurs, irgendwann möchte ich internationale Wettkämpfe bestreiten. Das allerdings ist gar nicht so einfach, wenn niemand in der Familie reitet oder einen Reitstall hat. Um sportlicher zu werden, begann ich zu laufen und nahm dadurch in diesem Jahr erstmals am Altstadt-GP teil. Es war ein tolles Erlebnis, die vielen Leute am Strassenrand, das war eindrücklich. Dreimal pro Woche versuche ich nun zu laufen und ich merke, dass ich dadurch mehr Kraft und Ausdauer beim Reiten habe.Nun starte ich erstmals am Frauenlauf,  zusammen mit einer Kollegin. Sie läuft nie, ich habe sie zur Teilnahme überredet. Im Vorfeld wollten wir eigentlich mindestens einmal zusammen trainieren, aber es klappte wegen des schlechten Wetters nie – was aber nicht an mir lag. Für uns ist klar, dass wir am Sonntag zusammen laufen wollen, deshalb habe ich mir nicht allzu viel vorgenommen.» (mob)
Christine Schaerer (27, Boll) – Die Geniesserin«Ich gehe in der Regel nur spazieren, jogge nur sporadisch und bin keine ehrgeizige Sportlerin. An den grossen Laufanlässen in Bern, auch am GP, bin ich jedoch regelmässig anzutreffen. 2016 nahm ich erstmals am Frauenlauf teil, seither bin ich jedes Jahr am Start. Ich will den Anlass geniessen, verweile bis zum Ende des Anlasses rund um den Zielbereich auf dem Bundesplatz und verfolge auch die Siegerehrung am frühen Nachmittag vor Ort. Erst danach gehe ich nach Hause.Die 5 Kilometer will ich nicht besonders schnell zurücklegen. In früheren Jahren wollte ich immer in einer halben Stunde am Ziel sein. So kam ich jedoch ausser Atem und konnte die Atmosphäre gar nicht aufsaugen. Ich kam mit rotem Kopf ins Ziel, musste mich jeweils zuerst erholen. Das ergibt für mich keinen grossen Sinn mehr. Ich will daher den Lauf diesmal gemütlich angehen, die Zeit spielt keine grosse Rolle. Ich bin zufrieden, wenn ich ein gutes Lauferlebnis hatte.» (rpb)
1 / 7