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Die Berner Museen laden zur zehnten Museumsnacht

Wenn es Frühling wird und die Museen bis morgens um zwei Uhr ein Spezialprogramm bieten, dann ist wieder Berner Museumsnacht. In der Bundesstadt in diesem Jahr zum zehnten Mal.

Ein Bild von 2011: Die Leute strömen ins erleuchtete Staatsarchiv.
Ein Bild von 2011: Die Leute strömen ins erleuchtete Staatsarchiv.
Walter Pfäffli

Der Organisator des Kulturanlasses, der Verein Berner Museen, hat sich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen und in der Aare fünf Leuchten installiert. An der Museumsnacht vom (morgigen) Freitag werden sie erstmals jeweils in unregelmässigen Abständen, kurz und unvorhersehbar aufscheinen - wie Sternschnuppen.

Deshalb heissen sie Aareschnuppen und sollen laut ihren Erfindern die Beobachter dazu verleiten, rasch einen Wunsch zu formulieren. Der Verein Berner Museen will mit der Lichtinstallation der Berner Bevölkerung ein Geschenk machen. Bis zum Mai 2015 werden die Leuchten im Dienst stehen.

Die Aareschnuppen sind also eine Neuigkeit der diesjährigen Berner Museumsnacht. Gleich bleibt im Vergleich zu den letzten Austragungen, dass wiederum rund 40 Institutionen in der Regel von 18 bis 2 Uhr morgens ihre Türen öffnen.

Freddy Nock im Botanischen Garten

Das Alpine Museum lädt beispielsweise dazu ein, einen ganzen Berg zu versetzen. Und im Botanischen Garten zeigt Freddy Nock, wie man über ein Seil läuft. Im Naturhistorischen Museum kann man auf Wüstenboden Meteoriten suchen und das Schweizer Schützenmuseum präsentiert nach einer Idee von Kunststudenten unter dem Titel «Blindgänger» skurrile Kulturgüter.

Auch zahlreiche Lesungen, viel Musik und andere kulturelle Aktivitäten stehen auf dem Programm. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Institutionen etwa 115'000 Eintritte. A propos Wasserspiel auf dem Bundesplatz: Wer sich dafür interessiert, kann heuer den unterirdischen Technikraum besichtigen.

SDA/tan

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