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Die Berner Firma Eico macht dem Osterhasen Konkurrenz

30'000 Eier werden in einer Stunde gekocht und gefärbt. Bei der Firma Eico in Bern laufen die Maschinen in den Tagen vor Ostern auf Hochtouren. Doch auch übers Jahr sind die farbigen Eier gefragt.

Noch sind sie weiss, und die zerbrochenen  sind noch mit dabei. So gehen die Eier in die Sortiermaschine.
Noch sind sie weiss, und die zerbrochenen sind noch mit dabei. So gehen die Eier in die Sortiermaschine.
Beat Mathys
Unten blau und oben gelb. So sehen die dreifarbigen Eier nach dem ersten Spritzvorgang aus.
Unten blau und oben gelb. So sehen die dreifarbigen Eier nach dem ersten Spritzvorgang aus.
Beat Mathys
Die Farbe wird nachgefüllt. Für die Bioeier muss sie aus organischem Material hergestellt sein.
Die Farbe wird nachgefüllt. Für die Bioeier muss sie aus organischem Material hergestellt sein.
Beat Mathys
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«Pfffff -tschgg.» So tönt es, wenn aus zwölf nebeneinanderliegenden Düsen während fünf Sekunden flüssige Farbe sprüht. In Zwölferreihen aufgestellt drehen sich die noch weissen Eier vor der Düse wie Balletttänzerinnen um die eigene Achse. Nach dem ersten «Pfffff» sind sie unten blau und oben gelb. Nach dem zweiten rund um den Bauch ganz violett. Doch nicht alle zwölf sehen nach diesem Vorgang gleich aus. Immer nur zwei werden in den gleichen Farben besprüht. Denn nach dem Trocknen werden sie automatisch in Eierschachteli gefüllt. Je eines pro Farbe. Auf der Anlage nebenan tönt es zwar gleich. Das Resultat ist aber ein anderes: Dort werden die unifarbenen Eier gefärbt und von flinken Frauenhänden in Zehnerschachteln verpackt. Auch hier kommt kein Ei der gleichen Farbe in die gleiche Schachtel. Ein anderes Verfahren brauchen die Bioeier. Sie werden auf farbgetränkten Schwämmchen geschüttelt, bis sie gleichmässig marmoriert sind. «Die Farben müssen aus organischem Material sein», sagt Eico-Geschäftsleiter Hannes Messer.

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