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Die BEA ist eröffnet - und will mit 66 Jahren durchstarten

Am Freitag ist in Bern die 66. Frühlingsmesse BEA eröffnet worden. Bundesrat Johann Schneider-Ammann gratulierte den Organisatoren zum stolzen Alter der Messe.

Francine Jordi, Marc Lüthi und Barbara Trachsel.
Francine Jordi, Marc Lüthi und Barbara Trachsel.
Andreas Blatter
Karl Bürki, Doris und Nicolas Markwalder.
Karl Bürki, Doris und Nicolas Markwalder.
Andreas Blatter
Skifahren im Frühling macht die BEA möglich, auf der künstlichen Skipiste in der BEActive-Zone.
Skifahren im Frühling macht die BEA möglich, auf der künstlichen Skipiste in der BEActive-Zone.
Andreas Blatter
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In Bern ist am Freitagmorgen die Frühlingsmesse BEA eröffnet worden. Es ist die 66. Austragung - was die Organisatoren bewog, bei der Eröffnungsshow Udo Jürgens per Video einzuspielen. Er sang das Lied «Mit 66 Jahren fängt das Leben richtig an».

Das sei auch bei der BEA so, sagte Franziska von Weissenfluh, Verwaltungsratspräsidentin der Messe-Organisatorin Bernexpo Groupe: «Mit 66 kommt die BEA erst recht in Schwung!» Von Weissenfluh sagte auch, nur weil sich die BEA immer wieder neu erfunden habe, sei sie so alt geworden.

An der Show traten auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Grossratspräsident Carlos Reinhard und SCB-Chef Marc Lüthi auf. Schneider Ammann gratulierte den Messeorganisatoren zum stolzen Alter der Messe. Und sagte in seiner Eröffnungsrede, er sei fast gleich alt. Doch im Gegensatz zu ihm werde die Messe von Jahr zu Jahr jünger, dynamischer und grösser.

Er glaube nach wie vor nicht, dass es in der Schweiz einen Stadt-Land-Graben gebe, sagte Schneider-Ammann auch. Doch falls es ihn gebe, dann sei die BEA sicher dazu geeignet, ihn zuzuschütten.

BEA Women, BEActive...

950 Aussteller bieten an der diesjährigen BEA Waren oder Dienstleistungen an. Wie schon im Vorjahr gibt es einen Bereich, der sich vor allem an Frauen richtet. Er heisst «BEA Woman». Dort kann man beispielsweise sehen, wie die Miss-Bern-Kandidatinnen Mode vorführen.

Sportbegeisterte kommen im Bereich «BEActive» auf ihre Kosten, wo sie etwa auf einem rollenden, abschüssigen Teppich das Skifahren oder Snowboarden simulieren können.

Traditionellerweise setzt die BEA auch auf Tiere: Im «Grünen Zentrum», dem der Landwirtschaft gewidmeten Messebereich. Viele Tiere sind auch in der Messe «Pferd» zu sehen, die erneut mit der BEA verknüpft worden ist. Die Berner Berufsfeuerwehr zeigt an ihrem Stand, wie sie Grosstiere rettet.

Auch die Landeskirchen sind wieder mit einem Stand vertreten, das Riesenrad ist ebenfalls da und die Sonderschau «co2tieferlegen» zeigt Autos, die trotz tiefem Schadstoffausstoss Spass machen sollen.

Bundesrat Schneider-Ammann empfahl als Wirtschafts- und Bildungsminister den Besuch der Sonderschau «tunBern.ch».Das ist laut BEA-Magazin ein Erlebnislabor und eine Erfinderwerkstatt.

300'000 Besucher erwartet

Die BEA gilt als eine der grössten Publikumsmessen in der Schweiz - von Weissenfluh bezeichnete den Anlass als vielfältigsten und grössten Gesellschaftsevent der Schweiz. Die BEA dauert bis zum 7. Mai. In den beiden vergangenen Jahren zog sie je 290'000 Personen an; von Weissenfluh erwartet heuer 300'000 Personen.

(SDA)

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