Die Asyl-Container sind da

Hinterkappelen

Am Donnerstag sind die Container für die Flüchtlingsunterkunft in Hinterkappelen geliefert worden. Ende Monat sollten sie eingerichtet sein.

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Im Halbstundentakt fuhren am Donnerstag die Sattelschlepper die Dorfstrasse in Hinterkappelen hinunter. Geladen hatten sie eine Fracht, die in der Gemeinde Wohlen sehnlichst erwartet worden war: 18 Container, die ab etwa ­Anfang April 30 Flüchtlingen als Unterkunft dienen werden.

Jedes der in Kroatien fabrizierten Module ist gut sechs Meter lang, knapp zweieinhalb Meter breit und wiegt zwischen drei und sechs Tonnen. Insgesamt wird der eingeschossige Containerkomplex sieben Schlafräume, einen Aufenthaltsraum, Küche, Toiletten und ein Büro umfassen.

Umzug aus dem Feuerwehrmagazin

In den nächsten drei Wochen werden die elektrischen und sanitären Anlagen installiert, und die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe möbliert die Container. Ende März werden jene 30 Frauen in die Container einziehen, die bis jetzt provisorisch im Feuerwehrmagazin schlafen.

Die Kosten für die Container belaufen sich laut Gemeindepräsident Bänz Müller (SP plus) auf rund 500'000 Franken. Den grössten Teil davon übernimmt die Rudolf-und-Ursula-Streit-Stiftung. Die Gemeinde beteilige sich nur mit Eigenleistungen, wie etwa dem Legen des Fundaments. Die Bewilligung für die Container ist auf fünf Jahre begrenzt. Ein paar Häuser weiter an der Dorfstrasse wohnen in einem Bauernhaus weitere drei Flüchtlingsfamilien mit 20 Personen.

Berner Zeitung

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