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«Die Altstadt wird durch die Sanierung zur Stolperfalle»

Fussverkehr Bern erhebt Einsprache gegen die Sanierungspläne für die Berner Marktgasse. Die Stimmberechtigten haben die finanziellen Mittel für die Sanierung mit deutlichem Mehr beschlossen.

So hoch wie eine gefaltete Zeitung soll die Kante bei der Haltestelle am Bärenplatz nach der Sanierung der Marktgasse werden. Zu hoch, findet Fussverkehr Bern und hat Einsprache erhoben.
So hoch wie eine gefaltete Zeitung soll die Kante bei der Haltestelle am Bärenplatz nach der Sanierung der Marktgasse werden. Zu hoch, findet Fussverkehr Bern und hat Einsprache erhoben.
Urs Baumann

Für Gisela Vollmer von Fussverkehr Bern (FV Bern) sind die jetzt vorliegenden Sanierungspläne für die Marktgasse wie ein Schlag ins Gesicht. «Seit Jahrzehnten wird versucht, den öffentlichen Raum möglichst behindertengerecht zu gestalten. Nun will die Stadt drei Schritte zurückgehen.» FV Bern will, dass die Marktgasse nach der Sanierung möglichst eben ist. Anders als in den aktuellen Plänen der Stadt, so Vollmer. Der Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger – der unter anderem Personen mit Kinderwagen, mit Gehhilfen oder Rollstuhlfahrende vertritt – hat deshalb Einsprache erhoben und fordert, die Pläne noch vor Baubeginn zu ändern. «Es ist Unsinn, die Strassen nachträglich wieder behindertengerecht umzubauen», betont Vollmer.

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