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Der Wolf jagt vermutlich wieder im Kanton Luzern

Im Emmental hat der Wolf seit Ende März nicht mehr zugeschlagen. Dafür wurde letzten Mittwoch in Sörenberg eine Hirschkuh gerissen. Dass es sich um das gleiche Raubtier handelt, kann nach wie vor nur vermutet werden.

Vergangenen Mittwochabend, 21.38 Uhr, in Sörenberg: Ein Wolf tut sich an einer gerissenen Hirschkuh gütlich – und tappt in die Fotofalle. Ob es sich dabei um M20 handelt, der sich seit 2009 im Kanton Luzern aufhält, ist noch nicht erwiesen.
Vergangenen Mittwochabend, 21.38 Uhr, in Sörenberg: Ein Wolf tut sich an einer gerissenen Hirschkuh gütlich – und tappt in die Fotofalle. Ob es sich dabei um M20 handelt, der sich seit 2009 im Kanton Luzern aufhält, ist noch nicht erwiesen.
zvg Abteilung Natur, Kanton Luzern

Es war Zufall, dass das Labor in Lausanne ausgerechnet gestern sein Untersuchungsresultat bekannt gab. Ausgerechnet am Tag, als die kantonale Kerngruppe Wolf darüber diskutierte, wie mit dem Wolf zu verfahren sei, der Ende März in Schangnau eine Rothirschkuh gerissen hatte. Doch die Gruppe, die unter der Leitung des kantonalen Jagdinspektors Peter Juesy tagte, war nach Vorliegen des Untersuchungsergebnisses keinen Schritt weiter: «Das genetische Profil der Speichelprobe war nicht interpretierbar», erklärt der leicht enttäuschte Juesy. Die Probe habe DNA anderer Tierarten enthalten, fügt er erklärend hinzu. Noch gibt er die Hoffnung auf eine eindeutige Identifizierung des Raubtieres aber nicht auf. Der zuständige Wildhüter habe gestern eine Zusatzprobe nach Lausanne geschickt. Jetzt gilt es wieder, zwei bis drei Wochen abzuwarten.

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