Der Weg ist frei

Köniz

Der Zwist mit den Betreibern des Cafés Scherz in Köniz ist bereinigt, der Gerichtshandel damit Makulatur: Auf dem öden Kiesplatz neben dem Einkaufszentrum Bläuacker kann endlich gebaut werden.

So soll es auf dem öden Kiesplatz einst aussen.

So soll es auf dem öden Kiesplatz einst aussen.

(Bild: zvg)

Die Baubewilligung ist da. Mit dieser Botschaft überraschte der Könizer Gemeinderat Christian Burren am späten Montagabend sein Parlament. In einer letzten Debatte hatten sich die Politi­kerinnen und Politiker mit der Überbauung Bläuacker II befasst. Mit jenem öden Kiesplatz neben dem Einkaufszentrum Bläuacker also, auf dem eigentlich längst ­gebaut würde – wenn da nicht der Zwist mit den Leuten im benachbarten Café Scherz wäre, der es sogar bis vors Verwaltungsgericht geschafft hat.

Doch mittlerweile ist dieser Handel Geschichte, denn Burren fügte an: «Wir haben uns ­geeinigt und eine Vereinbarung unterzeichnet.» Auf Nachfrage bestätigte der SVPler am Dienstag, dass das Schriftstück den Cafébetreibern den Zugang zu ihrer Liegenschaft verbindlich zusichert. Mit dem Fehlen dieser Garantie hatten sie bislang ihren Widerstand begründet. Weiter ins Detail ging Burren nicht. Man habe Stillschweigen vereinbart.

Wie es nun weitergeht, bleibt vorderhand offen. Klar ist nur, dass Statthalter Christoph Lerch die Baubewilligung erst mündlich in Aussicht gestellt hat. ­Anzunehmen ist auch, dass die Credit Suisse Funds AG als Investorin alles Interesse an einem raschen Baubeginn hat, sobald die Bewilligung schriftlich vorliegt. Immerhin zahlt sie von diesem Moment an für das Areal Baurechtszinsen, von denen der grössere Teil der Gemeinde Köniz und der kleinere der Burgergemeinde Bern zugutekommt.

skk

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