Zum Hauptinhalt springen

«Der Status quo ist für beide Seiten schlecht»

Ernst Reber ist Anwalt und Mediator. Eine Mediation in der Berner Reitschule müsste man «sehr behutsam» anpacken, sagt er. Die Vermittlungsmethode sei aber immer erfolgversprechend, wenn Konfliktparteien bereit seien, sich an einen Tisch zu setzen.

Mirjam Messerli
Mediator Ernst Reber: «Mediation ist ein Ausfluss einer zivilisierten Gesellschaft.»
Mediator Ernst Reber: «Mediation ist ein Ausfluss einer zivilisierten Gesellschaft.»
Olaf Nörrenberg

Ernst Reber, Sie haben langjährige Erfahrung als Mediator. Würden Sie im Konflikt in der Reitschule vermitteln?

Ernst Reber: Das wäre sicher eine interessante Aufgabe. Im Vorfeld müsste ich einige Gespräche führen, um den Konflikt besser zu verstehen. Ich würde auch prüfen, ob eine Co-Mediation sinnvoll wäre. Aber das Wichtigste: Alle Konfliktparteien müssten sich verpflichten, sich auf eine Mediation einzulassen. (Überlegt längere Zeit) Eine Mediation in der Reitschule müsste man sehr behutsam anpacken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen