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Der Stapi kriecht zu Kreuze

Das Vertrauen zwischen Jugendzentrum und Stadtpräsident ist wieder hergestellt: Alec von Graffenried bekennt sich zum «ergebnisoffenen Dialog» bei der Prüfung eines alternativen Standorts.

Die Betreiber des Gaskessels forderten eine Aussprache mit dem Stadtpräsidenten.
Die Betreiber des Gaskessels forderten eine Aussprache mit dem Stadtpräsidenten.
Urs Baumann

Es war ein Satz ohne Interpretationsspielraum, ein Wort als ­Antwort auf eine Frage am «Bund»-Podium im vergangenen Juli. Ob er richtig verstanden habe, fragte der Moderator nach: Der Gaskessel müsse wahrscheinlich verschoben werden?

Die Antwort von Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL): «Genau.» Davor hatte er das Jugend- und Kulturzentrum als «Hauptproblem» auf dem Gaswerk-Areal bezeichnet, das die Stadt überbauen möchte. Danach wechselte der Moderator das Thema.

Und damit war beschädigt, was im September 2016 als Durchbruch gefeiert worden war. Damals einigten sich die Betreiber mit den involvierten Ämtern darauf, gemeinsam nach einem neuen Standort für den «Chessu» zu suchen. Ihre Bedingung, um sich überhaupt darauf einzulassen: Der Prozess ist ergebnisoffen und in keiner Weise bindend – falls keine Lösung gefunden wird, ist der Status quo die Rückfallebene.

Ist es der Stadt damit ernst, fragten sich die «Chessu»-Betreiber nach dem Auftritt des Stapis. Und sie teilten am Donnerstag mit, dass nach einer Aussprache das Vertrauen «fürs Erste wieder her­gestellt» sei. Er vertraue auf den gemeinsamen Partizipationsprozess, schrieb von Graffenried den Betreibern, und dieser sei auch für ihn ergebnisoffen.

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