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Der Skilift auf der Rüschegg fährt schneller, als erlaubt

Er hat eine Kurve und fährt schneller als heute erlaubt: Seit diesem Jahr gilt der Skilift Eywald als technisches Denkmal. Voraussichtlich ab Sonntag können Wintersportler damit wieder auf den Lischboden sausen.

Es ist schon der vierzigste Winter, in dem Hans Zbinden den Skilift Rüschegg-Lischboden für die Saison rüstet. Im Schneegestöber klemmt er den Arm aller 164 Gehänge an das Stahlseil, weiter oben schrauben Kollegen die Bügel an. Früher waren diese noch aus Holz, sonst hat sich am 2,3 Kilometer langen Lift nicht viel verändert. Er führt noch immer das Seil aus dem Baujahr 1968, unter dessen Stahlmantel ein Hanfseil steckt. Noch immer sind seine Bestandteile etwas massiver und schwieriger handhabbar als bei anderen Liften. Seit diesem Sommer ist Landwirt Zbinden aber nicht mehr nur technischer Mitarbeiter der Seilbahn, sondern eine Art Denkmalpfleger. Denn das Bundesamt für Kultur (BAK) hat den Skilift Rüschegg-Lischboden zu einem «technischen Denkmal» erklärt.

Lang, kurvig, massiv

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