Der Prinz freut sich auf das Formel-E-Rennen

Prinz Philipp von Liechtenstein will das Rennen in Bern mit der LGT-Bank als Plattform nutzen.

<b>Durchlaucht:</b> Prinz Philipp von und zu Liechtenstein.

Durchlaucht: Prinz Philipp von und zu Liechtenstein.

(Bild: Adrian Moser)

Stefan Schnyder@schnyderlopez

Fürstenhäuser haben eine Schwäche für Rennautos. Am bekanntesten dafür sind die Mitglieder der Familie Grimaldi von Monaco, die an jedem Formel-1-Grand-Prix in ihrem Fürstentum dabei sind. Mittlerweile hat auch das Fürstenhaus von und zu Liechtenstein seine Liebe zu schnellen Autos entdeckt.

Die LGT-Gruppe, die Bank des Fürstenhauses, stieg 2015 als Sponsorin des Formel-E-Rennstalls Audi Sport ABT Schaeffler ins Geschäft ein. «Wir freuen uns sehr, dass im Juni in Bern ein Formel-E-Rennen stattfinden wird», sagte Prinz Philipp von und zu Liechtenstein am Mittwoch. Der Präsident der LGT-Gruppe kommt jedes Jahr für einen Auftritt an einem Kundenanlass nach Bern.

Die Konkurrenz schläft nicht

Der Prinz will den Anlass als Marketingplattform nutzen. «Wir werden Kunden aus der ganzen Schweiz einladen», kündigte er an. Im vergangenen Jahr lud die LGT knapp 200 Kunden an das Formel-E-Rennen in Zürich ein.

«Bei einem Formel-E Rennen muss man genau hinschauen. Man hört ja nichts.»Prinz Philipp von und zu Liechtenstein

Der Prinz war dort nicht dabei. Aber er hat in Asien Rennen besucht. «Es war sehr interessant zu sehen, wie weit diese Technologie schon ist», sagt er. Und in einem Anflug von majestätischem Humor fügt er an: «Man muss genau hinschauen. Man hört ja nichts.»

Die LGT-Gruppe hat die Formel E indes nicht als einzige Bank als Plattform entdeckt. Die Zürcher Privatbank Julius Bär tritt als Hauptsponsorin des Anlasses auf. Doch der Begeisterung des Fürstenhauses für die Formel E tut dies keinen Abbruch.

Mehr Kunden in Bern

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten stockte die LGT Bank auch im vergangenen Jahr ihren Personalbestand auf. Laut Bruno Piller, dem Chef des Schweiz-Geschäfts der Bank, erhöhte sich der Personalbestand in der Schweiz um 38 auf 569 Angestellte. Weltweit beschäftigt die Fürstenbank 3200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Stadt Bern hat die Bank 25 Angestellte. Beat Buri, Niederlassungsleiter in Bern, zeigte sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. «Wir konnten die Zahl unserer Kunden um fünf Prozent erhöhen. Auch dank eines neuen Kundenberaters, den wir eingestellt haben», sagte er.

Das Wachstum führt er vor allem darauf zurück, dass bestehende Kunden die fürstliche Bank weiterempfohlen haben. «Wir haben in Bern einen guten Bekanntheitsgrad erreicht», führte er weiter aus. Und in diesem Jahr sollen nun die Formel-E-Flitzer diesen weiter steigern.

Berner Zeitung

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