Der Nasa-Chef ist der Stargast

Das Forum Spirit of Bern findet auch nächstes Jahr statt. Stargast ist Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der US-Weltraumbehörde Nasa.

Thomas Zurbuchen, Nasa-Chef.

Thomas Zurbuchen, Nasa-Chef.

(Bild: Twitter)

Der Stiftungsratspräsident des Forums Spirit of Bern spricht von einem «Sechser im Lotto». Es sei den Initianten gelungen, den Wissenschaftsdirektor der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa, Thomas Zurbuchen, als Gastreferenten nach Bern zu ­holen.

Zurbuchen kommt ursprünglich aus Heiligenschwendi und ist heute Raumforscher und Dekan an der University of Michigan, einer der grössten Universitäten in den USA. Der 48-jährige Berner ist bei der Nasa Chef von 8000 Forscherinnen und Forschern, und er verfügt über ein Budget von fünf Milliarden Dollar.

Am Forum diskutieren hochkarätige Referentinnen und Referenten über Themen im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Es wurde im Januar dieses Jahres erstmals durchgeführt. Ein Wermutstropfen war, dass der angesagte Stargast, der amerikanische Informatiker und Künstler Jaron Lanier, kurzfristig abgesagt hatte.

Die Uni als Innovationsmotor

Die zweite Auflage des Forums findet am 30. Januar 2017 statt; wie dieses Jahr auch im Berner Kursaal. Zugesagt haben über 20 Persönlichkeiten. Sie diskutieren über folgende Themen: staatliche Innovationsförderung und unternehmerische Eigeninitia­tive. Nasa-Chef Zurbuchen wird über «Die Universität als Innovationsmotor für die Wirtschaft» reden. Darüber, was der Staat zu einem erfolgreichen Unternehmertum beitragen kann, referiert Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin für Wirtschaft beim Seco.

Alzheimer und Journalismus

Ein weiteres Thema ist für Initiant Daniel Buser hochaktuell, nämlich Alzheimer und Demenz. Nach Schätzungen sind in der Schweiz 110 000 Menschen von dieser Krankheit betroffen. Über Ursachen, Symptome und Verlauf diskutieren unter anderem die Alzheimerexperten Claudio Bassetti, Professor am Inselspital, sowie Bengt Winblad vom Karolinska-Institut in Stockholm. Winblads Vortrag ist der einzige in englischer Sprache.

Das dritte Thema am Forum betrifft den Enthüllungsjournalismus im Datenzeitalter. Anhand der in diesem Jahr ans Licht gekommenen Panama-Papers zeigt der deutsche Journalist Hans Leyendecker («Spiegel», «Süddeutsche Zeitung»), wie global vernetzt gearbeitet und recherchiert wird.

Das Forum Spirit of Bern beginnt am 30. Januar um 13 Uhr in der grossen Arena des Kursaals Bern; ab 18.30 Uhr gibts ein Networking-Apéro. Die Teilnahmegebühr: 380 Franken.

Berner Zeitung

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