Der Liquid-Club wird zum Rondel

Bern

Weniger Glitzer, mehr Kultur: Das Liquid ist bald Vergangenheit. Am 1.November eröffnet dort der alternativ angehauchte Club Rondel.

Markus Ehinger@ehiBE

Ab dem 1. November weht im Liquid ein neuer Wind. Nach einer letzten Party morgen Samstag mit dem passenden Namen Schlusspunkt zieht sich Liquid-Chef Stephan Zesiger nach zehn Jahren und über 1000 Events aus dem operativen Geschäft zurück. «Es ist höchste Zeit, die alte Lady in Rente zu schicken», so Zesiger. Auch er geht in Partyrente. Im Sommer hat er 50 Prozent seiner Anteile an Leandro Fina, Pius Portmann und Gregory Schmid verkauft.

Der Club wird alternativer

Die früheren Inhaber des Zürcher Lokals Alte Börse sind Musiker und Künstler. «Entsprechend wird der neue Club alternativer», sagt Leandro Fina. Auch der Name wechselt. Ab 1.November heisst der Club Rondel. In den nächsten drei Wochen wird er völlig umgekrempelt und umgebaut. «Es wird viel weniger Glitzer geben», sagt Fina. Er verspricht dafür mehr Kultur und Tiefgang. Die legendäre drehende Tanzfläche und der Marmorboden sollen im Mittelpunkt stehen.

Das Liquid-Membersystem ist in Zukunft nicht mehr Pflicht. Wer aber noch Geld auf seiner Karte geladen hat, wird dieses auch im Rondel brauchen können.

Berner Zeitung

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