Zum Hauptinhalt springen

Der letzte Sommer für das Restaurant Punto

Nach den jahrelangen Verzögerungen der Überbauung des ehemaligen Tramdepots Burgernziel ist Ende August definitiv Schluss mit den Zwischesnutzungen.

Hat noch bis Ende August geöffnet: Das Restaurant Punto.
Hat noch bis Ende August geöffnet: Das Restaurant Punto.
Beat Mathys

Jahr für Jahr verzögerte sich die Überbauung des ehemaligen Tramdepots Burgernziel, und mit jeder Verzögerung verlängerte sich die Gnadenfrist der Zwischennutzungen auf dem Areal. So sind das Restaurant Punto und die Brocante inzwischen fast nicht mehr aus dem Quartier wegzudenken – und doch war spätestens seit November 2015 klar, dass über ihnen die Abrissbirne hängt. Deutlich bewilligte die städtische Stimm­bevölkerung damals die Abgabe des Areals im Baurecht.

Ende August ist nun ­­definitiv Schluss mit Zwischennutzungen: Wie die Gebäude­versicherung Bern (GVB) gestern bestätigte, laufen die Verträge zu diesem Zeitpunkt aus – und werden nicht mehr verlängert. Die GVB, zusammen mit der Wohnbau­­genossenschaft Acht Investorin auf dem Areal, ist zuversichtlich, Anfang September über die Baubewilligung zu verfügen und im Herbst mit den Bauarbeiten ­­beginnen zu können. Geplant sind auf dem Areal unter anderem 102 Wohnungen, ein Restaurant sowie Schulräume.

Fehlende Baubewillugung

Noch liegt die Baubewilligung aber nicht vor. Eine Einsprechergruppe, Leute aus dem Umfeld des Initiativkomitees «Ja zum Erhalt des Tramdepots Burgernziel», glaubt gar, dass die Bauherrschaft die Zwischennutzungsverträge auslaufen lässt, weil sie «die Zügel anziehen» wolle. Die Sammelfrist für die Initiative, mit der die Überbauung auf den letzten Drücker noch gestoppt werden soll, läuft noch bis Ende September.

Es sei wohl das Ziel der Investoren, vor Ablauf der Sammelfrist vollendete Tatsachen zu schaffen, heisst es bei den Initianten. Mit der Unterschriftensammlung sei das ­­Komitee halbwegs auf Kurs, obwohl sich bei der kleinen Gruppe nach dem «grandiosen Start» eine gewisse Ermüdung ein­­gestellt habe. Weil unmittelbar Abbruch und Überbauung drohen, ruft das Komitee zu einem raschen Endspurt auf.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch