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Der Kanton macht keine Ausnahme

Der Regierungsrat bleibt dabei: Die Gemeinde Bolligen, die mit einem Wärmeverbund die Energiewende schaffen will, kann für die Heizzentrale kein zusätzliches Land einzonen. Das Gesetz verbiete dies.

Anstelle dieser Scheune hätte die Heizzentrale entstehen sollen. Dafür müssten aber 1700 Quadratmeter Land eingezont werden.
Anstelle dieser Scheune hätte die Heizzentrale entstehen sollen. Dafür müssten aber 1700 Quadratmeter Land eingezont werden.
Urs Baumann
Legende«Wir müssen uns an das Gesetz  halten»: Christoph Neuhaus.
Legende«Wir müssen uns an das Gesetz halten»: Christoph Neuhaus.
onb
«Wir müssen rasch handeln, sonst ist es zu spät»: Rudolf Burger.
«Wir müssen rasch handeln, sonst ist es zu spät»: Rudolf Burger.
zvg
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Diese Aussage hat ordentlich Staub aufgewirbelt. Einerseits propagiere der Regierungsrat die Energiewende, andererseits gefährde er ein Projekt für die Energiewende, kritisierte Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen Parteilos) letzten Monat in dieser Zeitung. Landauf, landab haben die Medien seither über die Gemeinde Bolligen berichtet, die einen grossen Wärmeverbund plant. 1000 Einfamilienhäuser könnten mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden, so würden pro Jahr 1,8 Millionen ­Liter Heizöl gespart.

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