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«Der Islam ist gefangen von Rückständigen»

Mustafa Memeti gilt als gemässigte Stimme unter den Schweizer Imamen. Damit hat sich der Berner nicht nur Freunde gemacht. Konservative Imame haben eine Fatwa gegen seine Moschee im Haus der Religionen in Bern verhängt.

Eine gemässigte Stimme: Mustafa Memeti, Imam in Bern, will die Islamdebatte nicht den radikalen Muslimen überlassen.
Eine gemässigte Stimme: Mustafa Memeti, Imam in Bern, will die Islamdebatte nicht den radikalen Muslimen überlassen.
Beat Mathys
Mustafa Memeti ist Imam des Muslimischen Vereins Bern und spricht fünf Sprachen. Der 52-Jährige ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Mustafa Memeti ist Imam des Muslimischen Vereins Bern und spricht fünf Sprachen. Der 52-Jährige ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Beat Mathys
Memeti lebt seit 26 Jahren in der Schweiz. Er war vor rund 20 Jahren der erste Imam in Bern. Seit 2005 ist er Schweizer Staatsbürger.
Memeti lebt seit 26 Jahren in der Schweiz. Er war vor rund 20 Jahren der erste Imam in Bern. Seit 2005 ist er Schweizer Staatsbürger.
Beat Mathys
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Herr Memeti, in wie vielen Sprachen predigen Sie? Mustafa Memeti: Auf Albanisch, Arabisch, Bosnisch und Deutsch. Inhaltlich erzähle ich viermal das Gleiche.

Warum sprechen die Muslime in der Schweiz nicht mit einer Stimme, wenn es darum geht, terroristische Akte wie den Anschlag auf das Magazin «Charlie Hebdo» zu verurteilen? Wir sind schwach organisiert, es bestehen ideologische Unterschiede, wir gehören verschiedenen Glaubensrichtungen an, und wir kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

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