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Der heftige Streit um die Sammelstelle

An der Glockenstrasse leiden die Anwohner unter der neuen Quartierentsorgungsstelle. Sie fühlen sich düpiert von lokalen Interessenvertretern und der Stadt. Nun verlangen sie den Widerruf der Baubewilligung.

Die Quartierentsorgungsstelle Glockenstrasse erhitzt die Gemüter. Abfallsünder und enge Strassenverhältnisse verderben Anwohnern die gute Laune. Sie beantragen die Aufhebung der Baubewilligung. Die Stadt hat sich durch die Lage mehr soziale Kontrolle erhofft.
Die Quartierentsorgungsstelle Glockenstrasse erhitzt die Gemüter. Abfallsünder und enge Strassenverhältnisse verderben Anwohnern die gute Laune. Sie beantragen die Aufhebung der Baubewilligung. Die Stadt hat sich durch die Lage mehr soziale Kontrolle erhofft.
Beat Mathys

Im Juli handelte sich Margrit Lüthy eine Ohrfeige ein, wie sie erzählt. Die Anwohnerin an der Glockenstrasse in Bümpliz wird resolut, wenn es um die neue Quartierentsorgungsstelle vor ihrem Haus geht. «Ich machte damals eine Frau darauf aufmerksam, dass sie doch mit ihrem Auto voll Müll in den Entsorgungshof fahren solle, da verpasste sie mir eine Watsche.» Die Polizei büsste die Täterin. Doch das eigentliche Problem ist geblieben: Immer wieder quellen neben den Einwurfvorrichtungen Abfallhaufen, an Spitzentagen zählt Lüthy über 150 Autos, deren Lenker auf der engen Strasse anhalten, um ihren Abfall zu entsorgen. Viele nutzen die etwas versteckt liegende Anlage und entledigen sich im Morgengrauen illegal ihres Haus- und Sperrmülls.

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