Denkmalpflege aktualisiert das Bauinventar

Die Stadtberner Denkmalpflege hat damit begonnen, das sogenannte Bauinventar zu aktualisieren.

Das Inventar bezeichnet diejenigen Bauten, die bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten von der Denkmalpflege begleitet werden müssen. Im Bild ein renoviertes Haus im Breitenrain.

Das Inventar bezeichnet diejenigen Bauten, die bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten von der Denkmalpflege begleitet werden müssen. Im Bild ein renoviertes Haus im Breitenrain.

(Bild: zvg)

Das Bauinventar sei ein Pionierwerk, schreibt die Stadt Bern in einer Mitteilung vom Dienstag. Allerdings ist es schon bald 30 Jahre alt und damit etwas in die Jahre gekommen.

Die Denkmalpflege nahm deshalb Vorarbeiten für eine umfassende Überarbeitung auf, wie sie im Rahmen ihrer Jahresmedienkonferenz ausführte. Das Berner Stadtparlament bewilligte im Oktober 2012 für die Arbeiten rund 1,1 Millionen Franken.

«Mit der Inventarüberarbeitung erfüllt die Denkmalpflege ihre gesetzliche Pflicht und sorgt für Rechtssicherheit», sagte Projektleiter Roland Flückiger gemäss Mitteilung.

Aufnahme ins Bauinventar finden sollen unter anderem das Gymnasium Neufeld, das in aus den 1960-er Jahren stammt oder ein Wohnbau aus Beton an der Brunnadernstrasse aus den 1970-er Jahren. Die Arbeiten am Inventar haben in diesem Jahr begonnen und dauern voraussichtlich bis 2016.

Alle Solaranlagen für gut befunden

Im vergangenen Jahr begutachtete die Denkmalpflege insgesamt 366 Baugesuche. Davon betrafen 20 Gesuche die Installation von Solaranlagen. Alle wurden zur Bewilligung empfohlen, wie die Denkmalpflege in ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr festhält.

2012 gab es laut Mitteilung keine Rekurse gegen denkmalpflegerische Auflagen. Das war bereits im Vorjahr der Fall.

cls/sda

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