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Den Bienen fehlt es an Nahrung

Ein langer Winter und jetzt Nahrungsmangel. Mit der Broschüre «Was ist eine Bienenweide» will der Bienenzüchterverein Zäziwil und Umgebung die Bevölkerung animieren, Bienenweiden zu kultivieren.

Keine Angst vor Bienenstichen hat Walter Leuenberger. Er möchte, dass die Bienen vermehrt in Gärten und auf Balkonen Nahrung finden.
Keine Angst vor Bienenstichen hat Walter Leuenberger. Er möchte, dass die Bienen vermehrt in Gärten und auf Balkonen Nahrung finden.
Hans Wüthrich

Vor den 17 Fluglöchern im Lehrbienenstand Schwarzhüsi in Zäziwil schwirren unzählige Bienen herum. Die Blüten von Apfel-, Kirsch- und anderen Obstbäumen sind verwelkt. Auf den Wiesen spriessen nur Hahnenfuss und Kerbel. «Das bringt den Bienen nichts», sagt Walter Leuenberger. Der Präsident des Bienenzüchtervereins ist begeisterter Imker. Er weiss, dass die Bienen, die sich von Blütenstaub und Nektar ernähren, von Mitte Mai bis im September viel zu wenig Nahrung finden. Deshalb hat der Verein mit Hilfe von Fachmann Rudolf Ritter die Broschüre «Was ist eine Bienenweide» erarbeitet. Diese zeigt, welche Pflanzen in Gärten, Hecken und auf Balkonen angepflanzt werden können, um das Nahrungsangebot für die Bienen zu verbessern. Samen für Bienenweiden gibts in der Landi und in Gartencentern.

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