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Dem Geist fehlt das Geld

Die Lesesäle der Berner Bibliotheken und Archive schliessen in der Regel zwischen 17 und 18 Uhr. Zu früh, finden manche Studierende. Eine Verlängerung oder gar Sonntagsdienste wären zu teuer, antworten die Hüter der Literatur.

Die Uniprüfungen sind vorbei. Dennoch besuchen Hunderte Studierende die Bibliotheken für ihre Semesterarbeiten. Ab 18 Uhr ist jedoch Feierabend. Andere Verhältnisse kennt eine BZ-Leserin. Ihre Tochter studiert in Lausanne an der dortigen Eidgenössischen Technischen Hochschule EPFL und arbeitet während der Woche im Rolex Learning Center. Die dortigen Räumlichkeiten sind sieben Tage die Woche von 7 bis 24 Uhr geöffnet. «Wenn meine Tochter am Wochenende in Bern arbeiten muss, hat sie immer ein Problem», klagt sie.

Tatsächlich schliessen mit wenigen Ausnahmen alle Bibliotheken – universitäre wie öffentliche – um 17 oder 18 Uhr ihre Lesesäle. Ausnahmen sind die Zentralbibliothek (ZB) an der Münstergasse und die Schweizerische Nationalbibliothek (SNB) im Kirchenfeld. Dort sind die Tore auch abends und samstags geöffnet. Während der Semestermonate öffnet die ZB auch am Sonntag. Dann ist der Andrang entsprechend gross, und die Benutzer kommen früh.

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