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Debatte um Grossbern – stimmen Sie ab!

Soll die Stadt Bern mit den 11 umliegenden Gemeinde fusionieren? Was denken Sie? Stimmen Sie ab.

Der Perimeter für Grossbern.
Der Perimeter für Grossbern.
Daniel Barben

Sollen Bern und die umliegenden Gemeinden enger zusammenarbeiten? Und am Ende gar fusionieren? Seit Ostermundigen einen Zusammenschluss mit der Stadt Bern ernsthaft diskutiert, hat das Thema an Schwung gewonnen. Neu ist die Idee allerdings nicht, seit längerem versucht die Vereinigung «Bern neu gründen», die Diskussion am Laufen zu halten. So zeigte sie vor fünf Jahren in einer Studie auf, dass ein Zusammenschluss der Stadt Bern mit elf Gemeinden aus der Kernagglomeration für alle den grössten Gewinn brächte. Die Idee eines fusionierten Grossbern war geboren.

Die Avancen aus Ostermundigen haben nun eine weitere Studie ausgelöst. Im Moment lassen die Stadt Bern und fünf weitere Gemeinden untersuchen, inwieweit sich eine engere Zusammenarbeit lohnen würde. Die Resultate dieser sogenannten Kooperationsstudie werden Anfang nächstes Jahr erwartet.

Zu reden gegeben hat in diesem Zusammenhang, dass sich zwar Bern, Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen, Kehrsatz und Ostermundigen an diesem Projekt beteiligen, dass mit Köniz und Muri aber zwei Leader aus dem Agglogürtel fehlen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung begründete die Könizer Gemeindepräsidentin Annemarie Berlinger das Abseitsstehen mit der Grösse ihrer Gemeinde: In der Rangliste der Schweizer Städte belege Köniz Rang 13, noch vor Freiburg, Zug oder Chur. Und diesen Städten spreche man die Existenz­berechtigung auch nicht ab.

Was denken Sie, liebe Leserinnen und Leser? Soll die Stadt Bern mit den elf umliegenden Gemeinden fusionieren? Oder macht ein Zusammengehen von Bern mit Ostermundigen Sinn? Machen Sie mit bei der grossen Umfrage.

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