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Dealer muss hinter Gitter

Er handelte mit Heroin, fälschte Dokumente und besass illegal eine Waffe. All das bringt einen 44-jährigen Mazedonier für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis.

Ein 44-jähriger Familienvater und Wirt begann im Frühling 2009 mit Heroingemisch zu handeln. Obschon der Mazedonier von der Polizei zweimal erwischt worden war, machte er weiter. Gestern verurteilte ihn das Regionalgericht Bern-Mittelland zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis. Die Gründe: Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, mengenmässig qualifiziert und gewerbsmässig; Betrug, weil er sich bei der Migros-Bank einen Kredit von 75'000 Franken erschlichen hatte, sowie Urkundenfälschung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Zur Freiheitsstrafe kommen Verfahrenskosten von fast 60'000 Franken und das Honorar für den Verteidiger.

Dem Verurteilten werden 198 Tage Untersuchungshaft angerechnet. Mit 40'000 Franken Drogengeld und dem Erlös aus dem Verkauf eines Motorrads und einer Rolex kann der grösste Teil der Verfahrenskosten bezahlt werden.

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