Das Zentrum Zähringer wird totalsaniert

Bern

Am über 45 Jahre alte Zähringer-Zentrum in der Länggasse werden umfassende Sanierungsarbeiten durchgeführt. Betroffen ist nicht nur die Fassade, sondern auch die Wohnungen.

Das Gebäude des Zähringer-Migros wird umgebaut.<p class='credit'>(Bild: Matthias Käser)</p>

Das Gebäude des Zähringer-Migros wird umgebaut.

(Bild: Matthias Käser)

Das in den 70er Jahren erstellte Zähringer-Zentrum, welches im Länggass-Quartier insbesondere durch die Migros bekannt ist, wird totalsaniert. Obwohl das Gebäude dank guter Bausubstanz mehr als 45 Jahre überdauert hat, steht ein grösserer periodischer Unterhaltsbedarf an.

Umfassende Sanierungsarbeiten müssen eingeleitet werden. Die bestehenden Wohnungen werden während deren Ausführung nicht mehr bewohnbar sein. Die technische Überalterung erfordert eine Sanierung der Installationen. Die Gebäudehülle wird unter Einbezug energetischer sowie wirtschaftlicher Kriterien vollständig ersetzt.

Die komplette Erneuerung der Fassade, eine teilweise Neueinteilung der Wohnungen sowie der Anschluss an die Fernwärme reduzieren nicht nur die Energie- und Betriebskosten, sondern steigern auch den Wohnkomfort der Bewohner. Dank einer Grundrisserweiterung entstehen zusätzlich vier neue Wohnungen.

Harmonisch ins Quartier passen

Das von den Bauherrschaften eingereichte ganzheitliche Sanierungskonzept lässt attraktive Mietwohnungen im mittleren Preissegment entstehen. Die Eigentümerschaft ist davon überzeugt, dass das neue Erscheinungsbild Zähringer eine Aufwertung des belebten Quartiers bedeutet.

Bei den Verkaufsgeschäften Migros und Denner beschränkt sich die Bauherrschaft auf die komplette Neugestaltung und energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle. Dieser liegt eine Fassadenstudie der umliegenden Länggass-Häuser zugrunde.

Die Fassade wird gestalterisch aufgewertet und passt sich zukünftig harmonischer ins Quartier ein. Dank Einschnitten in der Gebäudefassade werden die Mitarbeitenden der Migros zukünftig von Tageslicht profitieren. Da bei den Arbeiten der Innenbereich ausgenommen ist, beeinträchtigt der Umbau das Verkaufsgeschäft kaum.

Für das städtebaulich anspruchsvolle Umbauprojekt zeichnen sich das Büro Campanile & Michetti Architekten sowie die Architekturgemeinschaft Marc Rufer und Hans Wiedmer aus Bern verantwortlich. Die Baueingaben erfolgten Ende Oktober 2015.

sm/pd

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