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Belästigungsopfer Doris H.: Das sagt eine Anwältin

Nachdem sich eine Analystin gegen sexuelle Belästigung gewehrt hatte, wurde sie vom Weltpostverein fristlos entlassen. Dabei habe sie richtig gehandelt, sagt eine Anwältin.

Monika Hirzel, Rechtsanwältin und Geschäftsführerin BeTrieb, Zürich

Monika Hirzel, Rechtsanwältin und Geschäftsführerin BeTrieb, Zürich

(Bild: TAMEDIA AG)

Benjamin Bitoun

Eine Mitarbeiterin des Weltpostvereins wurde von einem ausländischen Delegierten sexuell belästigt. Sie sagte Stopp, mehrmals, auch schriftlich, sie dokumentierte die Vorfälle, informierte ihre Vorgesetzten. Wie beurteilen Sie ihr Vorgehen?
Sie hat alles richtig gemacht. Wenn sich jemand belästigt fühlt, ist der erste Schritt, ein klares Zeichen direkt gegenüber dem Belästiger zu setzen. Wenn dies nicht fruchtet, sollten Vorgesetzte einbezogen werden.

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