Das Pferdezentrum bangt und hofft

Bern

Der Springgarten im Breitenrain soll dem urbanen Wachstum geopfert werden. Sollte das Areal wie geplant überbaut werden, müsste auch das Nationale Pferdezentrum umziehen.

Auf Teilen der Aussenanlagen des NPZ plant die Stadt einen Park. Der restliche Teil ist eingezontes Bauland, auf dem Wohnungen gebauten werden könnten.

(Bild: Raphael Moser)

Michael Bucher@MichuBucher

Das Nationale Pferdezentrum (NPZ) mit Sitz im hinteren Breitenrainquartier steht vor ungewissen Zeiten. Denn die Stadt Bern plant, auf einem Teil der Aussenanlage der Rösseler einen öffentlichen Park zu errichten.

Dies ging aus dem Freiraumkonzept hervor, das die Stadt Ende März veröffentlichte. Doch nicht nur das: Schon seit geraumer Zeit ist die rest­liche Fläche des sogenannten Springgartens eingezontes Bauland, wo dereinst auch Wohnungen entstehen sollen.

Nun äussert sich erstmals das Pferdezentrum zu den Plänen. «Sollte die Aussenanlage überbaut werden, können wir nicht mehr an diesem Standort bleiben», sagt NPZ-Betriebsleiterin Salome Wägeli auf Anfrage. «Wir sind auf die Fläche angewiesen, damit die Pferde genug Auslauf haben.»

Berner Zeitung

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