Das Nachwuchsproblem in der Berner Drogenszene

Bern

Unter den Heroinabhängigen in Bern macht sich die Überalterung bemerkbar. Die jüngeren Generationen greifen lieber zu Kokain. Oder zu Ecstasy-Pillen, deren Konzentration und Gefährlichkeit rasant zunimmt.

Wird von der Stadt Bern für eine Kundschaft saniert, die ins gesetzte Alter kommt: Die von der Stiftung Contact geführt Drogen-Anlaufstelle an der Hodlerstrasse bei der Schützenmatte.

Wird von der Stadt Bern für eine Kundschaft saniert, die ins gesetzte Alter kommt: Die von der Stiftung Contact geführt Drogen-Anlaufstelle an der Hodlerstrasse bei der Schützenmatte.

(Bild: Christian Pfander)

Jürg Steiner@Guegi

Der klassischen harten Drogenszene geht der Nachwuchs aus. Langjährige Heroinkonsumenten kommen ins Renten- oder sogar Altersheimalter, die jüngeren Generationen meiden Heroin, dem das Image der Verliererdroge anhaftet.

Barbara Mühlheim ist Gross­rätin der Grünliberalen und eine der erfahrensten Berner Expertinnen in Drogenfragen. Sie arbeitet als Geschäftsleiterin der kontrollierten Drogenabgabe (Koda) in Bern, die von einem Verein getragen wird, dem unter anderem die Stadt Bern und die Klinik Südhang angehören. In zwei Koda-Programmen erhalten Süchtige ärztlich verschriebenes Heroin, das sie unter Aufsicht konsumieren.

Berner Zeitung

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