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Das medizinische Erbe Maurice E. Müllers ist akut bedroht

Das Stiftungsgeld von Chirurg Maurice E. Müller, dem Mäzen des Paul-Klee-Zentrums, ist Ende 2010 aufgebraucht. Ein Forschungsinstitut, das er Bern hinterlassen hat, steht vor dem Aus. Geld, das zur Weiterführung fehlt, fordert die Universität Bern in einem Patentrechtsstreit von Müllers Kontrahenten Hansjörg Wyss zurück.

Domizil von Maurice E. Müllers medizinischem Vermächtnis: nach dem Chirurgen benanntes Haus im Areal des Berner Inselspitals.
Domizil von Maurice E. Müllers medizinischem Vermächtnis: nach dem Chirurgen benanntes Haus im Areal des Berner Inselspitals.
Andreas Blatter

Bern verdankt den beiden aussergewöhnlichen Figuren viel. Der weltberühmte Bieler Maurice E. Müller, 2009 im Alter von 91 Jahren gestorben, hat mit seiner revolutionären Entwicklung von Implantaten und Prothesen als Professor das Berner Inselspital zu einem Schwerpunkt der Orthopädie gemacht – und als Mäzen Bern das Zentrum Paul Klee beschert. Der Geschäftsmann Hansjörg Wyss aus dem Berner Eisenbahnerquartier Weissenbühl, der in seinem Milliardenkonzern Synthes Müllers Medizinaltechnik vertrieben hat, äufnet eine Stiftung für Berns Gegenwartskunst.

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