Das Giessenbad wird nicht mehr aufgeheizt

Belp

Das Giessenbad in Belp wechselt in die Glide der nicht beheizten Bäder. Mit einem Kredit von 400'000 Franken werden die technischen Anlagen in der Badi erneuert.

«Bis jetzt war das Wasser am Anfang der Saison schon 21 Grad», sagt Gemeindepräsident Benjamin Marti (SVP). «Künftig wir es nicht mehr so warm sein.»

«Bis jetzt war das Wasser am Anfang der Saison schon 21 Grad», sagt Gemeindepräsident Benjamin Marti (SVP). «Künftig wir es nicht mehr so warm sein.»

(Bild: Nicole Philiipp)

Das Giessenbad in Belp wird künftig nicht mehr beheizt – ausser durch die Sonne. Die Gemeindeversammlung genehmigte einen Kredit von knapp 400'000 Franken, mit dem die technischen Anlagen in der Badi erneuert werden.

Zum einen wird die Chlorgasanlage durch eine neue, ungefährliche Granudos-Chlor-Anlage ersetzt. Zum anderen werden die Wärmepumpen aus dem Jahr 1980 von einer sogenannten Absorberanlage abgelöst.

Die Absorbermatten werden auf dem Dach der Garderoben installiert. Das Wasser wird durch die Sonneneinstrahlung erwärmt. Der Gemeinderat entschied sich aus finanziellen und ökologischen Gründen für diese Lösung. Pro Jahr würden Stromkosten von 40'000 Franken eingespart.

Damit wechselt Belp vom Lager der beheizten Bäder, dem gemäss der Abstimmungsbotschaft beispielsweise Konolfingen, Münsingen, Thun, Uetendorf und Worb angehören, in die Gilde der nicht beheizten Anlagen, zu der etwa die Stadtberner Bäder, Biglen, Köniz, Muri und Ostermundigen zählen.

Die Gemeindeversammlung hiess auch einen Nachkredit für das Familienbad gut. Bei der Sanierung vor zweieinhalb Jahren entstanden Mehrkosten von 90'000 Franken. Das liegt beispielsweise an einer langen Frostphase, die zu Verzögerungen führte, oder der schlechten Bausubstanz des Beckens.

rei

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