Dario Cologna und über 32'000 andere am GP

Bern

Am 11. Mai startet auch ein Langläufer zum Grand Prix von Bern: Neben bislang 32'424 Läufern hat sich Dario Cologna für die 38. Ausgabe angemeldet.

Hat nicht zum ersten Mal seine Langlaufskier gegen Laufschuhe eingetauscht: Dario Cologna nach dem Zürich-Marathon.

Hat nicht zum ersten Mal seine Langlaufskier gegen Laufschuhe eingetauscht: Dario Cologna nach dem Zürich-Marathon.

(Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Der Grand-Prix von Bern verzeichnet zum sechsten Mal in Folge über 30'000 Anmeldungen; der Rekord von 2017, als insgesamt 33'618 Läufer am Start waren, bleibt aber (noch) bestehen: Gemäss Organisatoren haben sich bis Sonntagabend 32'425 Personen eingeschrieben. Am beliebtesten sei nach wie vor der 10-Meilen-Lauf (15'031), gefolgt vom Altstadt-GP (9689) und dem Kinderlauf Bären-GP (5026).

Weltmeister gegen Europameister

Bei den Männern kommt es zum packenden Vergleich zwischen dem dreifachen und amtierenden Weltmeister Geoffrey Kamworor und Europameister Tadesse Abraham. Der Kenianer Kamworor fühlt sich nicht nur auf der Strasse wohl: 2015 und 2017 wurde er ausserdem Cross-Country-Weltmeister. Tadesse Abraham hat den Grand-Prix von Bern bereits dreimal gewonnen.

Mit Dario Cologna wird auch ein vierfacher Langlauf-Olympiasieger am Start stehen. «Ich habe schon viel von den schönsten 10 Meilen der Welt gehört und freue mich auf meine erste GP-Teilnahme», sagt der Bündner. «Ich werde versuchen, nach rund einer Stunde im Ziel zu sein. So laufe ich nicht am Limit und kann den Lauf geniessen.»

Spannung beim Altstadt-GP

Grosse Spannung verspricht das Frauen-Rennen beim Altstadt-GP. Fabienne Schlumpf, Schweizer Rekordhalterin über 10 km und im Halbmarathon, und die mehrfache Duathlon-Juniorinnen-Weltmeisterin Delia Scablas gehören zu den ersten Sieganwärterinnen. Auch der ehemaligen OL-Weltklasseläuferin Judith Wyder darf ein Spitzenresultat zugetraut werden. Wie die weiblichen Aushängeschilder im 10-Meilen-Rennen heissen werden, ist noch offen. Vorjahressiegerin Martina Strähl muss verletzungshalber passen.

mb/pd

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