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Dampfzentrale: Quartierbewohner fürchten um Nachtruhe

Privatpersonen und zwei Quartierleiste der Matte wehren sich gegen eine Überzeitbewilligung für die Dampfzentrale.

Georg Weinand von der Dampfzentrale möchte eine Überzeitbewilligung.
Georg Weinand von der Dampfzentrale möchte eine Überzeitbewilligung.
Beat Mathys

Die Dampfzentrale soll in der Nacht auf Samstag, beziehungsweise auf Sonntag bis 5 Uhr geöffnet bleiben, die Verantwortlichen haben eine Überzeitbewilligung beantragt. Gegen das Gesuch sind diverse Einsprachen eingegangen, wie das Regierungsstatthalteramt auf Nachfrage bestätigt. Die Einsprecher – es sind sowohl Privatpersonen als auch zwei Quartierleiste – sorgen sich in erster Linie um die Nachtruhe in der Matte.

«Wir haben nicht grundsätzlich etwas gegen Clubs oder das Nachtleben – aber es muss kompatibel sein mit den Bedürfnissen der Bewohner», sagt René Hell, Präsident des Marzili-Dalmazi-Leists, der eine Einsprache gemacht hat. Nachtruhestörungen und Sachbeschädigungen seien leider schon heute ein Problem, führt Hell aus.

Der Leist fürchtet, dass längere Öffnungszeiten das Problem verschärfen könnten. In erster Linie fehle im Gesuch ein Konzept, kritisiert Hell. Die Verantwortlichen der Dampfzentrale müssten aufzeigen, welche Auswirkungen längere Öffnungszeiten auf das Quartierleben hätten.

Neben dem Marzili-Dalmazi-Leist hat auch der Kirchenfeld-Brunnadern-Elfenau-Leist Einsprache gegen die Überzeitbewilligung erhoben. Dazu kommen vier Einsprachen von Privaten sowie zwei Rechtsverwahrungen von Privatpersonen.

BZ/mm

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