Chliforst-Gegner kritisieren Auftrag an Begleitgruppe

Die BLS-Werkstätten-Begleitgruppe sei das falsche Organ, um zu prüfen, inwieweit BLS und SBB bei der Wartung von Zügen zusammenarbeiten können. Das finden die Gegner einer Werkstätte im Chliforst.

Die Chliforst-Gegner hoffen, dass ein Neubau einer Werkstätte unnötig würde, wenn die BLS ihre Züge in einer SBB-Serviceanlage warten können.

(Bild: Beat Mathys)

Die Gegner der geplanten BLS-Werkstätte im Chliforst finden es gut, dass der Berner Regierungsrat eine mögliche Zusammenarbeit von BLS und SBB bei der Wartung von Zügen überprüfen lässt. Die ehemalige BLS-Werkstätten-Begleitgruppe sei dafür aber das falsche Organ.

Die nun anstehenden technischen Abklärungen seien etwas anderes, als den Standort einer Werkstätte zu überprüfen, schreiben sie in einer Mitteilung vom Freitag. Die anstehende Konkretisierung und Prüfung der SBB-Vorschläge setzten bahn- und infrastrukturtechnisches Wissen voraus.

Es sei nun vor allem an den Bundesbehörden, den Vorschlag der SBB zu prüfen. Diese hatte kürzlich bekanntgegeben, mit einer besseren Zusammenarbeit beim Rollmaterial zwischen SBB und BLS liesse sich allenfalls der Bau der geplanten BLS-Werkstätte im ländlichen Westen der Stadt Bern vermeiden.

Die Berner Regierung gab danach bekannt, sie wolle die ehemalige BLS-Werkstätten-Begleitgruppe mit der Prüfung dieser Zusammenarbeit beauftragen. Diese steht unter der Leitung des ehemaligen Grossratspräsidenten Bernhard Antener (SP/Langnau).

Unterzeichnet haben die Mitteilung vom Freitag die Gemeinde Frauenkappelen, die IG Riedbach, der Verein Chlyforst, der Oberbottigen-Leist und die Quartierkommission Bümpliz Bethlehem.

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