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Die Burger entrümpeln das Casino für 74 Millionen Franken

Grosse Pläne und neue Risiken: 74 Millionen Franken kostet die Total­sanierung des Berner Kultur-Casinos ab Juli 2017. Unter Starkoch Ivo Adam als Geschäftsführer will die Burgergemeinde das Prunkhaus öffnen – und mit Zürich konkurrieren.

Im Kultur-Casino besteht Erneuerungsbedarf, sowohl baulich, als auch konzeptionell.

«Abwasserleitung defekt», steht auf einem Blatt, das an der Türe klebt. «Dahinter befindet sich eine Dusche», sagt Hans Traffelet und lacht. «Ein hoffnungsloser Fall. Das Abwasserrohr ist komplett verrostet und lässt sich mit vernünftigen Mitteln nicht mehr reparieren.»

Traffelet, Präsident der Casino-Kommission, steht im dritten Stock des Ostflügels, dort, wo das ehrwürdige Kultur-Casino markant an Ehrwürdigkeit einbüsst. Wie oft er wohl schon zum Rundgang lud? Traffelet weiss es nicht mehr genau. Aber es dürften mehr als zwanzig Mal gewesen sein.

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