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Bundesgericht erteilt Hauseigentümern Abfuhr

Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Hauseigentümerverbands gegen die Wohninitiative in der Stadt Bern abgewiesen. Die Initianten erhoffen sich davon ein Signal für die ganze Schweiz.

Ein Jahr nach Annahme der Wohninitiative protestierten die Initianten beim Hauseigentümerverband (HEV) gegen dessen Widerstand: HEV-Geschäftsführer Lukas Herren erhielt von Natalie Imboden (Mieterverband) und Stefan Jordi (SP) einen Ziegelstein überreicht.
Ein Jahr nach Annahme der Wohninitiative protestierten die Initianten beim Hauseigentümerverband (HEV) gegen dessen Widerstand: HEV-Geschäftsführer Lukas Herren erhielt von Natalie Imboden (Mieterverband) und Stefan Jordi (SP) einen Ziegelstein überreicht.
Andreas Blatter

Die Reaktionen von Rot-Grün waren voller Freude. Und voller Ärger. In Tweets und Stellungnahmen äusserte sich Erleichterung über den Entscheid des Bundesgerichts, die Beschwerden gegen die Stadtberner Wohninitiative zur Förderung günstigen Wohnraums vollumfänglich abzuweisen.

Dass die Initiative, vor über fünf Jahren mit 72 Prozent der Stimmen angenommen, aber erst jetzt in Kraft treten kann, nehmen die Sieger den Beschwerdeführern übel. «Immobilienspekulanten» hätten die Initiative jahrelang verzögert, schrieb das Grüne Bündnis auf Twitter, und SP-Grossrat und -Kantonalsekretär David Stampfli twitterte: «Die Immobilienspekulanten und ihre bürgerlichen Helfershelfer verlieren auch vor Bundesgericht!»

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