Bundesasylzentrum: Ausbaupläne liegen auf

Kappelen

Mit einem Neubau soll die Kapazität des Bundesasylzentrums Kappelen bis 2021 von 160 auf 270 Plätze erweitert werden. Nächste Woche beginnt die öffentliche Auflage.

Das Bundesasylzentrum in Kappelen ist bereits in Betrieb, bietet allerdings erst 160 Personen Platz.

(Bild: Iris Andermatt)

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat das Gesuch zur Erweiterung des Bundesasylzentrums Kappelen eingereicht. In der kommenden Woche liegt eine Dokumentation dazu in der Standortgemeinde Kappelen öffentlich auf.

Wie das SEM am Mittwoch mitteilte, verpflichtet das revidierte Asylgesetz den Bund, die künftigen Bundesasylzentren in einem Plangenehmigungsverfahren zu realisieren. Dieses ersetzt die ordentlichen Baubewilligungsverfahren. Genehmigungsbehörde ist das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement.

Zwar hat der Bund das Bundesasylzentrum Kappelen schon Anfang Juli in Betrieb genommen, doch erst in den Gebäuden des früheren kantonalen Durchgangszentrums. Diese weisen 160 Plätze auf.

Der Bund will die Kapazität mit einem Neubau auf 270 Plätze erweitern und bestehende Gebäude sanieren und erweitern. Deshalb braucht es laut einem Faktenblatt des SEM das Plangenehmigungsverfahren mit öffentlicher Auflage.

Die Gemeinden Kappelen und Lyss sowie der Kanton Bern haben die Projektunterlagen zur Stellungnahme erhalten. Auch die ansässige Bevölkerung kann am Verfahren mitwirken und zu den Bauvorhaben Stellung nehmen. Öffentlich aufgelegt sind die Pläne in Kappelen zwischen 18. September und 18. Oktober.

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