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«Bueber-Seeli» im Marzili wird geschlossen

Die Steganlage beim Männerbad «Bueber-Seeli» im Berner Marzili muss geschlossen werden. Die Stadt prüft mögliche Szenarien zur zukünftigen Nutzung.

Wegen Sicherheitsmängel: Die Steganlage beim Berner «Bueber-Seeli» im Marzili kann nicht mehr genutzt werden.
Wegen Sicherheitsmängel: Die Steganlage beim Berner «Bueber-Seeli» im Marzili kann nicht mehr genutzt werden.
Peter Klaunzer, Keystone

Der Steg des Männerbads «Bueber-Seeli» beim Berner Mazili kann nicht mehr genutzt werden. Wie die Stadt Bern am Donnerstag mitteilte, sind Spezialisten bei der Überprüfung der Steganlage zum Schluss gekommen, dass die Schäden an den Holzbrettern des Gehwegbelags, an der Betonkonstruktion und an den Geländern zu gross sind. «Die Steganlage hat ihr definitives Lebensende erreicht», schreibt die Stadt.

Zukünftige Nutzung wird geprüft

Auf Investitionen in die Steganalge des Bueber sei seit Jahren verzichtet worden, so die Stadt. Nachdem im Februar 2015 bei einer Überprüfung der Steganlage bauliche Mängel festgestellt worden waren, hatte die Stadt ein Ingeneurbüro beauftragt, den Zustand eingehender zu prüfen. Aus dem Bericht geht nun hervor, dass die Sicherheit der Badegäste unter diesen Bedingungen nicht mehr gewährleistet ist.

Zur Umgestaltung der Anlage prüft die Stadt nun mögliche Szenarien. Auch ein Rückbau sei möglich, schreibt die Stadt. Zu teuer und zu aufwändig sei eine Gesamtsanierung der Anlage, dennoch werde auch dieses Konzept geprüft. Denkbar sei auch, die Liegewiese des Mazili-Bades zu vergrössern. An der Stelle des Männerbads könnte so eine neuer Flussausstieg in die Aare errichtet werden. Bis Ende Jahr will die Stadt konkrete Szenarien für die Zukunft des Bueber-Seelis entwickeln.

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