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«Buddhismus löst die Handbremse»

Georg Streit ist seit 27 Jahren Buddhist. Er ist der Kopf der Gruppe, die im Schulheim Ried im Juli ein Gesundheitszentrum eröffnet. Der 54-Jährige Hinterkappeler betont:?«Ich bin einer von hier.»

Georg Streit im Meditationsraum seines Privathauses in Hinterkappelen. Im Hintergrund der schwarze Schrein, im Vordergrund ein Buch mit Gebeten und Mantras.
Georg Streit im Meditationsraum seines Privathauses in Hinterkappelen. Im Hintergrund der schwarze Schrein, im Vordergrund ein Buch mit Gebeten und Mantras.
Stefan Anderegg

Am Treppengeländer hinunter zum Haus flattern bunte tibetische Gebetsfähnchen. Drinnen, im typischen Schweizer 80er-Jahre-Betonbau mit Panoramasicht auf den Wohlensee, riechts nach Räucherstäbchen. Georg Streit führt die Wendeltreppe in den ersten Stock hinauf und öffnet seinen Meditationsraum. Rot und golden leuchtet es einem entgegen. An der Wand steht ein Altar – ein hoher schwarzer Holzschrein mit eingebauten Vitrinen. Hinter dem Glas lächeln die beleuchteten Buddha-Statuen. Die Räucherstäbchen stecken in einem der sieben silbernen Opferschälchen, die zuvorderst auf dem Schrein stehen. Sie sind gefüllt mit Wasser, einem Apfel, Stoffblumen oder einer Schneckenmuschel und stehen für die Sinneswahrnehmungen. Jeden Morgen füllt Georg Streit diese Schälchen, und jeden Abend leert er sie.

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