Zum Hauptinhalt springen

Brunner stimmt Berner SVP auf Wahlkampf ein

SVP-Parteipräsident Toni Brunner hat am Samstag die Berner SVP auf die eidgenössischen Wahlen vom kommenden Herbst eingeschworen. «Wir kämpfen nicht für die SVP, wir kämpfen für die Schweiz», sagte Brunner.

«Die Machtbewahrer haben sich in Stellung gebracht und ihren Feind in der SVP erkannt», so Toni Brunner am SVP-Parteifest vom Samstag(Archuvbild).
«Die Machtbewahrer haben sich in Stellung gebracht und ihren Feind in der SVP erkannt», so Toni Brunner am SVP-Parteifest vom Samstag(Archuvbild).
Keystone

Regierung und Parlament in der Schweiz orientierten sich in Richtung Mitte-Links und stellten Werte wie Freiheit und Eigenverantwortung nicht mehr ins Zentrum, kritisierte Brunner.

Die Mitglieder und Wähler der SVP hingegen engagierten sich täglich in Beruf, Familie und Gesellschaft dafür, dass es der Schweiz gut gehe. Dieses tägliche Engagement, so Brunner, bringe dem Staat Geld.

Doch dieser baue damit Verwaltung und Bürokratie aus, zementiere seine Privilegien und bevormunde die Bürgerinnen und Bürger. «Wir wollen weniger Staat und mehr Freiheit», betonte der Parteipräsident.

Nicht auseinanderdividieren lassen

«Die Machtbewahrer haben sich in Stellung gebracht und ihren Feind in der SVP erkannt», stellte Brunner mit Blick auf den Wahlkampf fest. Die SVP werde ausgegrenzt. Nun gelte es, Ruhe zu bewahren und sich nicht auseinanderdividieren zu lassen.

Die SVP könne sich eigentlich nur selber schlagen, zeigte sich Brunner optimistisch. Eines sei aber klar: Die SVP müsse sich im Wahlkampf unter die Leute mischen. Am Parteifest vom Samstag stand neben Reden von nationalen und kantonalen Parteiexponenten vor allem das gemütliche Beisammensein im Zentrum.

Im Kanton Bern werden die Wahlen im kommenden Oktober spannend, weil bei den Nationalratswahlen ein Sitz weniger als bisher zu vergeben ist. Noch offen ist, ob sich die Bürgerlichen im Kanton Bern auf Listenverbindungen einigen können.

Auf nationaler Ebene hatte FDP-Präsident Philipp Müller erst vor kurzem der SVP einen Korb für flächendeckende Listenverbindungen gegeben. Umkämpft sind auch die beiden Ständeratssitze im Kanton Bern. Über ein halbes Dutzend Kandidierende stehen zur Auswahl.

SDA/sih

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch