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Bootshaus der Seepolizei an Wohlensee kann gebaut werden

Die einzige Einsprache gegen das neue Bootshaus der Seepolizei am Wohlensee wurde zurückgezogen, die Baubewilligung ist nun erteilt.

Blick vom Stegmattsteg in Richtung Kappelenbrücke: So soll das neue Bootshaus in die Landschaft integriert werden.
Blick vom Stegmattsteg in Richtung Kappelenbrücke: So soll das neue Bootshaus in die Landschaft integriert werden.
PD

Der Kanton Bern kann am Ufer des Wohlensees ein neues Bootshaus für die Seepolizei bauen. Der Berner Regierungsstatthalter hat dem kantonalen Amt für Grundstücke und Gebäude die Baubewilligung erteilt.

Wie das Statthalteramt am Dienstag mitteilte, ging während der öffentlichen Auflage der Pläne eine Einsprache ein. Es ging um Interessen des Naturschutzes. Diese Einsprache wurde zurückgezogen, nachdem das Projekt geringfügig überarbeitet worden war. Den Anliegen des Naturschutzes werde jetzt vollumfänglich Rechnung getragen.

Das Bootshaus kommt auf Boden der Stadt Bern westlich des Stegmattstegs zu stehen. Das ist ein Fussgänger- und Velosteg zwischen Bern und Hinterkappelen (Gemeinde Wohlen).

Das bestehende Bootshaus der Kantonspolizei befindet sich in einem Gebiet, wo der Wohlensee stark verlandet. Es kann deshalb nicht mehr benutzt werden, wie die Kantonsregierung in einem Dokument von diesem April schreibt. Die Boote sind heute provisorisch untergebracht.

Der Kanton Bern zog Ende 2016 ein erstes Projekt auf Boden der Gemeinde Wohlen zurück. Es war bei der Bevölkerung von Hinterkappelen auf Widerstand gestossen, weil das Bootshaus einen beliebten Aufenthaltsort beeinträchtigt hätte. 1500 Personen unterzeichneten damals gemäss Medienberichten eine Petition gegen dieses erste Projekt.

Wie Statthalter Christoph Lerch auf Anfrage sagte, ging es in der Einsprache um den Schutz von Libellen. Laut der Einsprache sei das Gelände beim Stegmattsteg für diese Tiere ein wichtiger Ort.

(SDA)

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