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Bomben für eine buntere Stadt

Guerilla Gardeners sagens oft mit Blumen: Sie schaufeln Erde, begrünen heimlich öffentliche Plätze oder werfen Bomben – Samenbomben, aus denen allerlei Buntes spriesst.

Grüne Untergrundkämpfer färben die Städte ein - mit Samenbomben.
Grüne Untergrundkämpfer färben die Städte ein - mit Samenbomben.
Colourbox

Ziel der Guerilla Gardeners (die Bewegung hat ihren Ursprung in Grossbritannien) war und ist, brachliegendes Gelände vor allem in Grossstädten zu verschönern und bunter zu machen. Oft nachts unterwegs, brachten diese grünen Untergrundkämpfer manch blaue und andere Wunder zustande.

So wild wie in den Siebzigern ist das Piratengärtnern längst nicht mehr. Ja, Samenbomben gibts neuerdings sogar legal zu kaufen. Und einsetzen sollte man sie wohl auch besser tagsüber – schliesslich ist dann die Sicht besser. Trotzdem liess die Firma «Aries» Warnungen auf den Päckchen zu acht Bomben anbringen: Man solle die Bomben werfen, wenn auch andere Blumen im Freien ausgesät werden können, heisst es. Und: «Über die Rechtmässigkeit seines Handelns sollte sich jeder aufklären und überdenken, auf welchen öffentlichen Grünflächen die Samenbomben abgeworfen werden.»

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