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BLS-Werkstätte: Gegner wollen bis vors Bundesgericht

Die BLS plant, im Jahr 2023 mit dem Bau ihrer neuen Werkstätte zu beginnen. Doch die Gegner wollen dies mit dem Gang ans Bundesgericht verhindern.

Stefan Schnyder, Christine Nydegger
Gegen das Projekt gibt es erheblichen Widerstand von den Anwohnern.
Gegen das Projekt gibt es erheblichen Widerstand von den Anwohnern.
Beat Mathys
Matthias Thomet im Ausstellungswagen der BLS: «Viele Dinge sehe ich zum ersten Mal.»
Matthias Thomet im Ausstellungswagen der BLS: «Viele Dinge sehe ich zum ersten Mal.»
Christian Pfander
So soll die neue BLS-Werkstätte Chliforst Nord aussehen. Sie wird auf der grünen Wiese im Westen Berns erstellt und soll sich deshalb «gut in die Landschaft einfügen».
So soll die neue BLS-Werkstätte Chliforst Nord aussehen. Sie wird auf der grünen Wiese im Westen Berns erstellt und soll sich deshalb «gut in die Landschaft einfügen».
BLS/zvg
Innenansicht der Werkstätte.
Innenansicht der Werkstätte.
BLS/zvg
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Seit Mittwoch können Interessierte das Siegerprojekt für die geplante BLS-Werkstätte besichtigen. Die BLS hat für die Ausstellung auf dem Areal der Werkstätte Aebimatte eigens einen Bahnwagen hergerichtet.

BLS-Chef Bernard Guillelmon will bis in einem Jahr dem Bundesamt für Verkehr die nötigen Unterlagen einreichen. Dieses ist die Baubewilligungsbehörde für die grosse Bahnanlage, die im Gebiet Chliforst im Westen von Bern geplant ist. Im Jahr 2023 will die BLS mit den Bauarbeiten starten, und 2025 soll die Anlage ihren Betrieb aufnehmen.

Doch dieser Zeitplan scheint optimistisch zu sein. Die Gegner der Werkstätte lassen sich von den Qualitäten des Siegerprojekts, wie sie die BLS anpreist, nicht beschwichtigen. Sie sind grundsätzlich gegen den Bau der Werkstätte am vorgesehenen Standort. In einer «unberührten Landschaft», wie sie betonen.

Matthias Thomet, Präsident des Vereins Chlyforst, und Daniel Lehmann, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Riedbach, kündigen gegenüber dieser Zeitung an, dass sie bereit sind, das Projekt mit allen juristischen Mitteln zu bekämpfen. Auch mit dem Gang ans Bundesgericht.

Lehmann ist überzeugt, dass die finanziellen Mittel dafür vorhanden sein werden: «Unsere Mitglieder werden bis zu 100'000 Franken aufbringen, um den Gang ans Bundesgericht zu finanzieren», sagt der Berner SVP-Stadtrat.

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