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«Blind» durch den Berner Bahnhof

Am Tag des weissen Stocks fordern blinde und sehbehinderte Menschen die Leute zu mehr Rücksicht auf. Unterstützung gibt es von der Berner Gemeinderätin Ursula Wyss.

Mit einer Dunkelbrille und weissem Stock: Gemeinderätin Ursula Wyss (zweite von rechts) machte am Mittwoch auf die Schwierigkeiten von Blinden und Sehbehinderten aufmerksam.
Mit einer Dunkelbrille und weissem Stock: Gemeinderätin Ursula Wyss (zweite von rechts) machte am Mittwoch auf die Schwierigkeiten von Blinden und Sehbehinderten aufmerksam.
Beat Mathys

Unter dem Baldachin hindurch gehts über den Fussgängerstreifen hinein in den Berner Hauptbahnhof: Dieser Weg stellt für sehende Pendler kein Problem dar. Anders ist das für blinde und sehbehinderte Fussgänger. Gerade zur Feierabendzeit ist dieser kurze Weg eine Herausforderung.

Die weissen Linien auf dem Boden, die sogenannten taktil-visuellen Markierungen, weisen ihnen an neuralgischen Orten den Weg und sind deshalb sehr wichtig. Am heutigen Tag des weissen Stocks weisen blinde und sehbehinderte Menschen auf die Bedeutung dieser Bodenleitsysteme hin, unter dem Motto «Seid Helden – befreit die Leitlinien».

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