Zum Hauptinhalt springen

Bisherige Wassertarife bleiben bestehen

Auf Empfehlung des Preisüberwachers hat der Gemeinderat vor einem Jahr den neuen Wassertarif der Stadt Bern befristet auf Ende März 2011 genehmigt. Eine weitere Überprüfung zeigt, dass der Wassertarif unverändert weitergeführt werden kann.

Energie Wasser Bern (EWB) darf den Wassertarif unbefristet weiterführen.
Energie Wasser Bern (EWB) darf den Wassertarif unbefristet weiterführen.
Stefan Anderegg

Wegen höherer Kosten und steigender Investitionen ins Leitungsnetz schloss die Berner Wasserrechnung in den letzten Jahren mit Verlusten ab. Deshalb wurde vor einem Jahr ein neues Tarifsystem eingeführt, verbunden mit einer Erhöhung des bestehenden Wassertarifs. Diese erfolgte allerdings vorerst befristet bis am 31. März 2011. Seither hat der Preisüberwacher die Grundlagen für die Berechnung des Wassertarifs überprüft, wie Energie Wasser Bern mitteilt.

Er habe zum einen die von der Wasserverbund Region Bern AG (WVRB AG) verrechneten Wasserpreise analysiert. Von der WVRB AG bezieht Energie Wasser Bern das gesamte Wasser für die Stadt Bern. Zum anderen analysierte er die Kosten für den Netzbau, den Energie Wasser Bern umsetzt. Er kam laut Mitteilung dabei zum Schluss, dass das bestehende Tarifsystem Wasser im Grundsatz richtig ist.

Energie Wasser Bern trifft bereits Massnahmen

Mit dem gültigen Tarif wurde das angestrebte Ziel einer ausgewogenen Wasserrechnung 2010 erreicht. Zudem wurde aufgrund der Empfehlungen des Preisüberwachers das Projekt «eauptimo» gestartet, in dem Massnahmen für eine langfristig ausgeglichene Wasserrechnung enthalten und teilweise bereits initiiert sind. Ziel des Projektes seien spürbare Kostensenkungen durch Optimierungsmassnahmen beim Unterhalt und Bau der Netzinfrastruktur sowie bei der Weiterverrechnung von erbrachten Dienstleistungen an Dritte.

Region Bern AG konnte Einsparungen erzielen

Die WVRB AG konnte durch die mit der Neustrukturierung per 1. Januar 2007 ihre Effizienz steigern und Einsparungen erzielen. So werden etwa notwendige Investitionen sehr systematisch vorgenommen und nicht mehr gebrauchte Anlagen stillgeleg.

Die Gespräche zwischen dem Preisüberwacher und der WVRB AG werden weiterge-führt. Auch Energie Wasser Bern sucht das Gespräch mit dem Preisüberwacher und wird die noch ungeklärten Punkte analysieren.

pd/mau

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch