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Bis zu Mischas OP wird verhütet

Der Tod der beiden Bärenbabys hat heftige Kritik ausgelöst. Zudem wird befürchtet, dass Mascha vor der Sterilisierung ihres Partners nochmals trächtig werden könnte. Der Tierpark will das aber um jeden Preis verhindern.

Zoodirektor Bernd Schildger (links) rechtfertigte den Aufzuchtsversuch.
Zoodirektor Bernd Schildger (links) rechtfertigte den Aufzuchtsversuch.
Susanne Keller
Hier war die Bärenwelt noch in Ordnung: Bärin Masha tollt mit einem der Jungtiere herum.
Hier war die Bärenwelt noch in Ordnung: Bärin Masha tollt mit einem der Jungtiere herum.
zvg/Tierpark
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Die Leitung des Tierparks Dählhölzli hat immer betont: Das Wohl der beiden Bäreneltern Mischa und Mascha steht an erster Stelle. Aus diesem Grund wurde der Verlust der beiden Jungtiere 3 und 4 in Kauf genommen.

Tierschutzkreise und viele Privatpersonen zeigen für diese Haltung jedoch kein Verständnis. Als am Montag auch das zweite Jungtier des Wurfs starb, brach auf diversen Onlineplattformen diverser Medien und auf der Facebookseite des Dählhölzli ein Sturm der Entrüstung los. Der Tierparkleitung werden krasses Fehlverhalten und Scheinheiligkeit vorgeworfen. In einem Atemzug wird zum Boykott des Tierparks aufgerufen und der Rücktritt der Verantwortlichen gefordert. «Noch nie sind wir derart stark kritisiert worden», sagt der stellvertretende Direktor Jürg Hadorn.

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